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STIFTUNG KOMTUREI TOBEL
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Die Stiftung

Die Stiftung Komturei Tobel wurde 2006 gegründet. Sie erhielt vom Kanton Thurgau die gesamten Anlagen der Komturei und ein Kapital von 2.9 Mio Franken. Mit im Paket war die dem Kanton abgegebene Finanzierungszusage einer Bank. Die Stiftung wuchs aus einem politischen Prozess und stand im öffentlichen Interesse. Ein Politikum war die Komturei schon länger, da sie 30 Jahre leer stand. 

Auf unserem Areal verfügen wir über zwölf Liegenschaften in unterschiedlichem Zustand. Auf noch freien Bauplätzen sind weitere vier Häuser möglich. Inzwischen wurden die Planungen für die erste Bauetappe abgeschlossen. Zwei Liegenschaften sind renoviert, die Groberschliessung ist gemacht, der Keller für die Heizung des Wärmeverbundes ist fertig und die ersten Mieter sind eingezogen. 

Im Frühjahr 2008 waren wir bereit für den Beginn der ersten Bautranche. Genau dann verabschiedete sich der Kanton von einem tragenden sozialpädagogischen Komtureiprojekt. In der Folge zog die Bank ihre frühere Finanzierungszusage zurück. Der vermeintliche Start wurde zum Sprung ins Leere.  Es folgte ein irrwitziges politisches und publizistisches Chaos. Der Stiftungsrat geriet in die Defensive. Die Folgen dieser öffentlichen Hackerei waren massiv. Politik ist nun mal zweischneidig. 

Seither hat sich die Lage beruhigt. Wir haben die Geschäftsstelle aufgehoben, der verkleinerte Stiftungsrat hat sich neu aufgestellt und ist nun direkt am Geschehen beteiligt. Die Stiftungsräte leisten diesen zusätzlichen Aufwand ohne Entschädigung.  

Derzeit suchen wir neue Finanzierungswege am Rande der etablierten Finanzwelt. Diese Partner handeln so wirtschaftlich wie die Banken, besitzen jedoch die Freiheit, nach Inhalten und Nachhaltigkeit zu fragen. Immerhin konnten wir mit der bisherigen Arbeit den von Fachleuten auf etwa 4.5 Mio geschätzen Nachholbedarf an Unterhalt etwas ausgleichen. 

Unser Komtureiprojekt war und bleibt eine Gratwanderung. Alleine das Abstimmen der denkmalschützerischen Auflagen mit unseren ökonomischen Notwendigkeiten ist ein Kapitel für sich. Anstatt beim "grossen Wurf" sind wir bei den kleinen Schritten angelangt, denn unsere Mittel sind knapp. In dieser unbequemen Situation kehrt der Pioniergeist zurück, denn Resignation ist keine Basis.

Wir können die Komturei Tobel als Kulturträgerin und neuen Lebensraum nur mit Freunden, Gönnern und guten Beratern realisieren. Zum Teil haben wir solche Menschen an unserer Seite. Wir müssen aber noch viel mehr Beteiligte werden ... wir brauchen Ihre Hilfe und Solidarität.