Immer auf dem neusten Stand:
06. September - Pressemitteilung der Stiftung zur bevorstehenden Debatte im Grossrat (Interpellation/Antrag Kuttruff): lesen
29. August - Bevorstehende Behandlung der Interpellation/Antrag R. Kuttruff im Grossen Rat: Alle erforderlichen Unterlagen für die eigene Meinungsbildung sind in der neuen Rubrik "DIES & DAS" zu finden.
Derweil kümmern wir uns hier in der Komturei weiter um die Zukunft.
26. August - Wiler Nachrichten: Bilderbogen von der Finissage des TATORT KOMTUREI und ein kleiner Text: lesen
24. August - www.kantipark.ch (Jugendradio der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen, Sendung 17.08.10). Zielstrebig, beharrlich und differenziert kam Adam Keel vom Jugendradio Kantipark zu seinem Interview mit Benedikt Wälder über die Komturei, den Tatort und die Jungen (hören) und am TATORT KOMTUREI zu jenem mit Steff la Cheffe, über sie und ihre Musik (hören). Man(n) gratuliert :-).
23. August - Thurgauer Zeitung: Leserbrief von Matthias Wiesmann zu den letzten Artikeln bezüglich der Komturei und ihres vertrackten Weges: lesen
23. August - Thurgauer Zeitung: Artikel von Christof Lampart über die Finissage des TATORT KOMTUREI. Es ist mir ein Anliegen festzuhalten, dass Benedikt Wälder MIT-Organisator ist und nicht DER Organisator. Neben Silvan Kappeler waren einige Personen hier in Tobel massiv an der Vorbereitung und Durchführung des TATORT KOMTUREI beteiligt. Benedikt Wälder war u.a. für die Kommunikation zuständig: lesen
22. August - thurgaukultur.ch, Blog von Brigitta Hochuli: Bericht über die Finissage mit Augenmerk auf "Jugend und Kunst": lesen
Es ist ein Blog zum Mitreden ... also los, HIER der Link.
22. August – Finissage TATORT KOMTUREI: Jetzt den Kopf auslüften, nach diesen Wochen des Vibrierens, der Detailversessenheit, der Hochgefühle und gelegentlicher Niedergeschlagenheit. Wohin mit den tausend Momentaufnahmen im Hirn und mit den Fragen nach dem zukünftigen Weg des TATORT KOMTUREI? Er wird bereits angedacht, wird in Teilen etwas "geordneter" daher kommen. Hoffentlich aber immer weniger brav, mit Lücken für Improvisation und Lebensfreude, für weniger bekannte KünstlerInnen und junge Kreative, dem nach Kuratoren lechzenden Design-Establishment zum Trotz. Wir kennen unseren Faden, haben uns bewusst für ihn entschieden und ihn aufgenommen.
Ja, es ist wahr: Mit den etwa 1'500 Besuchern waren es gut doppelt so viele wie letztes Jahr und dreimal mehr Aufwand für die kleine Gruppe hier am Ort: Maria, Silvan, Ernst und ich und alle die vielen Helferinnen und Helfer, die da plötzlich auf dem Gelände standen. Es ist auch wahr, dass wir knapp 130'000 Franken budgetierten, von den Kantonen Thurgau und St.Gallen (!) Fr. 30'000.- erhielten und von anderer Seite noch etwa Fr. 4'000.- dazu. Es stimmt, dass Andreas Vollenweider auf die Gage verzichtete, das Ausstellungskässeli auf der Treppenstufe manchmal zum bersten gefüllt war (freiwilliger Eintritt) und wir so auf insgesamt etwa Fr. 11'000.- sogenannter "finanzieller Eigenleistung" blicken dürfen, gekoppelt mit der verbleibenden Eigenleistung aus Kopf, Herz und Hand, im Umfang von also mindestens Fr. 85'000.-. Tausende geleisteter Stunden Freiwilligenarbeit. Alle Unkenrufe Lügen strafend: Die Stiftung Komturei hat dieses ganze Unternehmen nicht finanziert.
Und genau in dieser Zeit gibt es solche, die eine sichtbaren Fortschritt reklamieren. Wo schauen die hin, welche Brille haben sie auf? Fassadenblick und keine Ideale. Wir aber haben welche. Wir haben hingeschaut und danken nun für den unermüdlichen Einsatz aller, für ein Projekt, welches Zukunft schafft, da die Gegenwart ja ohnehin schon (schlecht und recht) verwaltet wird. Da braucht es uns nicht auch noch, denn das unterstützen wir schon mit unseren Steuern.
So blicken wir müde und zufrieden (selbstkritisch natürlich auch) zurück auf diese intensive Zeit. Sie ist ein weiterer Beitrag, das Innenleben der Komturei umzukehren und in ihr neues Leben zu wecken, welches in Zukunft seinen Einfluss auf die Umgebung haben wird.
Das letzte Wort sei: DANK - nur dieses, aus aller Tiefe und überall hin.
20. August - Jam-Session-Night: Endlich wieder eine warme Nacht und in der Komturei eine Jam-Session-Night. Wie erwartet, nicht der grosse Publikumsansturm. So um die 60 Leute schlängelten sich in diesen Stunden ein und aus. Viele Musiker aus der Gegend und Berufsmusiker aus Zürich und gar aus Deutschland waren dabei. Einige jünger, einige älter und alle Richtungen waren vertreten, von Klassik über Jazz, bis hin zum Rock. Was mit Blues begann, durchschritt verschiedene Stadien, laute und leise, um dann ziemlich ausgelassen zu enden, als die Jüngsten der Szene am späten Abend das Zepter übernahmen. Ein Wermutstropfen aber bleibt: Wir hatten es unterlassen, die Jam-Session aufzuteilen in einen Abschnitt mit und einen ohne Verstärkung. So kamen hervorragende Musiker mit akustischen Instrumenten praktisch nicht zum Zug. Das werden wir ändern, bzw. nachholen ...
19. August - Thurgauerzeitung Leserbrief A. Fahrni: Noch gibt es sie, jene Menschen, die nach dem ungetrübtem Blick auf eine Situation, frei und vernehmlich sagen, was andere nicht auszusprechen wagen: lesen
19. August - Wiler Zeitung /Tagblatt Medien: Artikel von Mario Fuchs mit einer Gegenüberstellung der Ansichten von Gemeindeammann Roland Kuttruff und jener der Stiftung zur Lage der Komturei. Wobei mindestens die Stiftung ihre aktuellen Fakten und Konzepte kennt und über den Mut verfügt, ungewöhnliche Wege zu gehen: lesen
17. August - Jamsession-Night am Freitag, 20. August: Nach dem Erfolg mit dem Kunstrummel am letzten Wochenende, für den wir uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern bedanken, fiebern wir dem letzten "unüberschaubaren" Anlass des TATORT KOMTUREI entgegen: Der Jamsession-Night. Ein Blick auf unsere Teilnehmerliste verspricht einen Genuss, an dem man sich aktiv oder passiv beteiligen kann.
Mehr dazu im Programm.
17. August - Tagblatt-Medien Ostschweiz: Artikel von Michael Hug über Steff la Cheffe am TATORT KOMTUREI: lesen
17. August - Thurgauer Zeitung: Erneuter Artikel über die Stiftung Komturei. Diesmal differenzierter, wofür wir dankbar sind: lesen. Dennoch einige Worte:
Die Zinsen "fressen" natürlich nicht den ganzen Ertrag, sonst könnten wir noch heute einpacken, schon bei der ersten Stromrechnung. Der aktuelle Stiftungsrat und die inzwischen vielen Beteiligten haben nie finanzielle Begehren an die öffentliche Hand gestellt, erwarten aber von der Politik, dass sie diese Arbeit estimiert und den Aktivitäten keine öffentlichen oder versteckten Hindernisse in den Weg legt.
Der Stiftungsrat ist sich seiner Verantwortung sehr bewusst, sonst hätte er beim Gegenwind, der ihn oft umweht, schon längst aufgegeben. Er weiss zudem, dass der Kanton in den vergangenen über 30 Jahren keine Lösung für die Komturei gefunden hatte, ebenso wenig die Gemeinde und auch kein Investor bereit war, an dieser Lage und mit diesen Auflagen seine Mittel zu riskieren. Er ist sich auch im Klaren darüber, dass die beteiligten Parteien, also auch Gegner, ein ungeordnetes Erbe aus fast 40 Jahren zurückliegenden Entscheiden ausfressen.
Nach den Erfahrungen in der Anfangszeit, hat der Stiftungsrat einen neuen, langsamen und aufwendigen Weg eingeschlagen, der bei konventioneller Betrachtung von aussen wenig Anklang findet, obwohl in der Schweiz hunderte Projekte so entstanden sind. Klein und fein von unten nach oben, mit viel Idealismus und Eigenarbeit, ohne ständig nach links und rechts zu schauen und es allen recht machen zu wollen. Dieser Weg trägt unserer finanziellen Realität Rechnung, verfolgt konsequent den Zweck der Stiftung und kann den geschichtsbedingten Ruf der Komturei verändern. Dies hat bereits dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen auf die Komturei eingelassen haben, obwohl hier nichts zu verdienen ist – im Gegenteil.
Bei den Stimmen der Stiftungsgegner fällt auf, dass sie zwar reaktiv kritisieren, aber keine Konzepte vorweisen. Und täten sie dies', dann wäre kaum eines dabei, welches wir nicht schon durchgedacht oder gar wirklich geprüft hätten. Der ehrenamtliche Stiftungsrat und sein Beirat sind gut besetzt und wir verfügen über alle notwendigen Fachkompetenzen. Wir sind mit der Komturei auch emotional sehr verbunden und unternehmen in der Kontinuität ihrer Geschichte alles, um ihr letztlich neue Ausstrahlungskraft zu bringen. Dabei interessieren uns nicht die vollmundigen Marktschreier, Trittbrettfahrer und politischen Winkelzüge, sonden jene Menschen, die mit anpacken wollen und es auch tun. Diese wachsende Gruppe von Menschen engagiert sich selbstlos für die Komturei und übernimmt damit die Verantwortung für ein kantonales und schweizerisches Kulturdenkmal. Menschen mit solchen Motiven verdienen Anerkennung und nicht ständig Prügel zwischen die Beine.
Jedermann ist herzlich eingeladen, auf dem Forum dieser Seite seine Meinung zu hinterlassen oder eine Diskussion anzufangen.
16. August - Thurgauer Zeitung: In der Jugenbeilage "Mostindia" ein grosser Artikel über junge Menschen, die bei Mathias Frei lernen, wie ein Poetry-Text zustande kommt: lesen
16. August - erholt nach langem Schlaf: Und jetzt soll hier der Kunstrummel abgehandelt werden. Ein Speicherproblem. Kein hektischer Rummel war es, sondern viel Bewegung unter Gästen und Künstlern. Jeder suchte sich seinen Platz, entweder für seine Darbietung oder als Zuschauer. Auf dem ganzen Areal, draussen und drinnen, war Bewegung und nebenher zog das gesamte Publikum durch die Ausstellung. Soll ich Andy Guhls Sound kommentieren, in der Performance zusammen mit schmalz/stuhlmann? Oder die Jungen, die draussen lernten, wie Poetrytexte entstehen? War es der Einmannzirkusdirektor, der hoch in der Luft vielen den Atem raubte und zugleich ein Lachen in die Gesichter zauberte, vielleicht doch die Stützlibude mit ihrem umwerfenden Charme, die berührten Herzen bei den Lesungen, der fliehende Gefangene in seiner Dramatik, die verspielte Schuhperformance im offenen Schopf oder die vier jungen Wiler mit ihrem Actionpainting und experimenteller Musik, die nun spezielle Erwähnung verdienten? Allenfalls doch eher Steff la Cheffe mit ihrem elektrisierenden Gig, der das Publikum an sich fesselte und selbst den gehörgeschädigten Webmaster in der Komtureibeiz hielt? Ich weiss es nicht. Hundert Bilder purzeln wild durch meine Gedanken, gerade so viele Klänge und noch mehr kleine Randaufnahmen. Kleinere und grösser Begegnungen, zwei Tage Bewegung und Bereicherung vom Feinsten. Danke beiden Seiten, den Künstlern und den gegen 400 Gästen dieses Wochenendes.
15. August - Uff ... : Dieser Kunstrummel. Das war nun zuviel. Webmaster tilt und meldet sich morgen ;-).
14. August - Sensationelle Aufbereitung alter Enten: Es erscheinen zwei Artikel zur Antwort der Regierung auf die Interpellation Kuttruff vom letzten Jahr. Die Artikel sind schlechter als die Antwort der Regierung, daher tendenziös, und der Interpellant seinerseits ist unzufrieden mit der Obrigkeit. Der Webmaster wiederum fragt sich, ausdrücklich privat, welche emotionalen Komponenten notwendig sind, bis Menschen permanent genau auf das schiessen, was sie selber angerissen und dann aus der Hand gegeben haben. Nachlesen und Mitdenken erwünscht ... :-)
Artikel: St. Galler Tagblatt und Thurgauer Zeitung. Dazu die Antwort der Regierung auf die Interpelllation Kuttruff, welche ihrerseits HIER zu finden ist.
13. August - "Die sollen mal was Vernünftiges arbeiten ..." war seit jeher der Tenor der Banausen, wenn es um die Künste ging. Genau das, was seit jeher war, kann und darf Kunstschaffende nicht interessieren. Zumindest nicht so, dass es die Zukunft verstellt. Künstlerinnen und Künstler sind Wegbereiter, versuchen zu sensibilisieren, nehmen kollektive Stimmungen auf, konkretisieren und hinterfragen sie, versuchen die Wahrnehmung zu schärfen, Bewusstsein zu wecken, Wege aufzuzeigen. Dies geschieht in intellektuellen und oft auch in materiellen Bereichen, denn hier betreten sie oft ebenso neue Wege.
Für den TATORT KOMTUREI haben die Beteiligten und Organisatoren tausende Stunden praktisch unentgeltlicher Arbeit geleistet. Wenn hochintelligente Menschen zu diesem Aufwand bereit sind, dann MUSS es um etwas sehr Wichtiges gehen. Um etwas, das sich über den Pragmatismus kaum fassen lässt, da es hauptsächlich mit der Vision einer neuen Welt einher geht. Das "stinkt" nach viel Arbeit und funktioniert nur mit der Triebfeder Leidenschaft. Ist es diese Leidenschaft, die dann wiederum jenen Neid erzeugt, der in thumber Stetigkeit zum Satz am Eingang dieses Eintrages führt?
13. August - Kunstrummelfieber: Am Wochenende vom 14. und 15. August findet in der Komturei der spontane "Kunstrummel" statt. Zusätzliche Künstlerinnen und Künstler präsentieren in kurzen Sequenzen ihre Aktionen und Programme. Wild durcheinander folgen sich der Einmann-Zirkus, Performances, der Boesner-Apero der neue Künstler zueinander bringen wird, Lesungen, Action-Painting, Poetry-Workshop für Jugendliche bis hin zum Konzert von Steff la Cheffe mit ihrer Band am Sonntag. Daneben viele kleinere und grösser Einzelaktionen wie die Hyde-Park-Ecke, wo jeder seine Rede halten kann, wenn er dafür sein Publikum findet. Ein TATORT-mässig durchmischtes Wochenende mit vielen Zufälligkeiten und wer noch Eigenes beisteuern möchte, hat bei uns eine Plattform dafür.
Infos: HIER oder Tel. 079 412 33 38
Das noch immer bewegliche Programm gibts: HIER
Die Namen: Samuel Hilbert, Nadine Bohse, Stefan Kreier, Natalie Hubler, Christina Dieterle, Mischa Eugster, François Diomaiuta, Joël Eugster, Flrian Kolb, schmalz/stuhlmann, Andy Guhl, Mathi Frei, Benedikt Wälder, Gerda Ruckstuhl, Susanna Oehninger, Nadine Wismer, Christoph Reichlin, János Stefan Buchwardt, Finn Jagd Andersen u.a.m.
12. August - Wiler Nachrichten: Bilderbogen zum Vollenweider-Konzert im Hof der Komturei Tobel: anschauen
10. August – Zwischentöne: Ja, die gibt es am TATORT KOMTUREI. Wenn unter der Woche nur 15 bis 30 Leute täglich die Ausstellung besuchen, dann ist Zeit für einen leichteren Gang, ohne die Hektik der Events. "Wohin mit den Stühlen" dominiert den visuellen Eindruck im Garten, Mäxel, das bluttrünstige Viech, erweist sich als friedliebender Leithammel einer Schafherde, Maria übt schon einmal für den nächsten Tatort, Gass entwirft die Tätowierung eines Kunden am Abend, Silvan verschandelt den Brunnen zum Kunstwerk, um so herauszufinden, welche Quelleitung gekappt wurde oder sitzt verträumt am Tisch und fragt sich, ob er hier bleiben soll oder doch weiter nach Hollywood und schliesslich unterbricht Freddy die Idylle, indem er, am Gras schneidenden Tim vorbei, ein Nachtessen für alle auf den Platz schleppt.
9. August - Artikel Wiler Zeitung / Tagblatt: Artikel von Michael Hug über das Vollenweider-Konzert: lesen
9. August - Artikel Thurgauerzeitung: Christof Lampart über das Konzert von Andreas Vollenweider in der Komturei am 7. August: lesen
9. August _ Thurgauer Zeitung, Jugendbeilage "Mostindia": Artikel über das bevorstehende Konzert von "Steff la Cheffe" am 15. August in der Komturei (siehe Programm): lesen
8. August - KOMTUREIBEIZ heisst die frühere Brauerei Komturei nach dem optischen Lifting des Lokals. Sie war einfach da, sang- und klanglos nahm sie im Rahmen des TATORT KOMTUREI ihren Betrieb auf und stand, samt Personal, einfach zur Verfügung. Kaum beachtet, obwohl man sich in ihr befand. Inzwischen hat sie die Feuerprobe schon hinter sich und im Rahmen der ersten Woche TATORT KOMTUREI und seiner Ausstellung schon gegen 900 Gäste gesehen. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Aus der Initiative einiger Mitglieder des Vereines Komturei Tobel ist ein Treffpunkt gewachsen, auf dessen Zukunft wir gespannt sein dürfen. Der nun farbig verspielte Raum, mit Kitsch und Stil unter einem Dach und von Künstlern gemalten Tischplatten, hat schon jetzt seine Einmaligkeit gewonnen und unterstreicht die Absicht der BetreiberInnen, einen Raum für buntes Leben in allen Farben des Regenbogens anzubieten. Heute wurde die KOMTUREIBEIZ mit einem schlichten Brunch eröffnet und Samuel Hilbert sorgte mit seinen Cello-Improviationen für einen weiteren, sehr intimen Akzent im derzeitigen Leben in der Komturei.
Die zukünftigen Öffnungszeiten sind der Webseite des Vereines zu entnehmen (Link oben im Text). Ebenso die Kontaktdaten, wenn jemand in der Komturei den Rahmen für einen eigenen Anlass sucht.
7. August - Andreas Vollenweider zu Gast beim TATORT KOMTUREI. Nun war er also hier, im Hof der Komturei, der weltbekannte Musiker und etwas unbekanntere Erzähler, in fast privatem Rahmen. Solo gespielte Musik mit Tiefen und Erzählungen mit blitzendem Schalk in den Augen. Ein Andreas Vollenweider, den in dieser Weise bisher nur wenige kannten, erzählte Geschichten aus seinem Leben, die zu Vorlagen seiner Musik wurden. Er führte sein Publikum leise, spannend, zeitverloren durch die Abenddämmerung in die Nacht. Andreas Vollenweider überliess dem TATORT KOMTUREI, somit allen beteiligten Künstlern, den gesamten Erlös des Abends und unterstützt so deren Engagement für Kultur und Zukunftsideen. Andreas, herzlichen Dank für beides: Für die Berührung durch deine Kunst und für die grosse materielle Hilfe. Dank auch Dir, Hanspeter Ehrsam, dem sensiblen zweiten Musiker am anderen Ende der Kabelstränge :-).
Da schon einige fragten, wer denn dieser Webmaster sei: Auf dem ersten Bild links ist er am rechten Rand zu sehen.
6. August - bei Radio Top Online erscheint ein kleiner Artikel zu Andreas Vollenweider am TATORT KOMTUREI (lesen) mit einem Link zum gesendeten Interview mit dem weltbekannten Schweizer Musiker (hören)
6. August - Ruhe vor dem schönen Wetter oder doch dem Sturm?
Neugieriges Warten und Vorbereiten auf den Samstag mit Andreas Vollenweider. Die Bühne steht, das Licht kommt noch, Silvan zwischen Berserkern und Feintuning, Freddy, Tim und Hanspeter schleppen Fenster, die Beizer stapeln, um morgen zu entstapeln und schmalz/stuhlmanns Figuren schaukeln aufgeregt im Baum und freuen sich auf einen schönen Abend, während Myself mit lädierten Knien vor seinem Computer klebt und das hier zum Besten gibt.
5. August - Tagblatt: Artikel über Andreas Vollenweider am TATORT von Michael Hug. lesen
5. August - nach-, vor- oder hinterhergedacht? Die Organisation des TATORT KOMTUREI ist aufwendig. Spontaneität und eine gewisse Unberechenbarkeit sind Absicht. Eine straffe Organisation würde die Arbeit erleichtern, hätte aber ihren Preis. Der TATORT würde eher elitär, verlöre seinen wilden Geist, sein die Generationen verbindendes Element und die Begegnung von "Newcomern" mit "arrivierten" Kreativen. Genau das ist aber seine Stärke und macht ihn in seinem lebendigen Charme unverwechselbar. Dafür nehmen wir den doppelten Aufwand in Kauf. So gesehen sind der Kunstrummel und die Jam-Session-Night wie Tatorte im TATORT (siehe Programm). Sie bergen in der kleinsten Einheit, dem Teilevent, das gleiche Risiko wie der grosse Rahmen TATORT KOMTUREI. Für die Veranstalter ein unabsehbarer Seiltanz. Wer wird kommen, wie werden die Produktionen sein, rutschen wir ab oder starten wir damit durch? Dieses Risiko muten wir auch dem Publikum zu. Bisher hat sich dieses immer eingelassen und das Anliegen verstanden: Denken und Handeln ohne Zweck macht Sinn. Es verhilft zu Visionen und Entwürfen. In einer zweckorientierten, zunehmend sinnentleerten Welt ist neues und anderes Denken kein elitärer Luxus, sondern reine Notwendigkeit.
3. August - ein ruhiger Tag mit etwa 20 Besuchern. Zeit zu verweilen, zu reden, neue Menschen kennen zu lernen und einige Bilder hier ins Album zu kleben (v.l.n.r.): Noch ein Foto von der Feuerperformance ... einfach, weil's schön ist. Dann eines darüber, was passiert, wenn sich Stefan Kreier in den Kopf setzt, den Hütedienst am Tor zu übernehmen. Carlos Mejia und Simon Prades (dieser ist von ihm) haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Tische in der Komtureibeiz zu malen - das gibt Tische, die's eben nur in der Komtureibeiz gibt (sie sind zu haben). Und Bruno brachte den Fluss der Dinge mit seinen TV-Aufnahmen durcheinander, gespickt mit spannenden Gedanken und Sichten, während Jürg Schmid seinen eigenen TATORT-Beitrag und jene aller anderen für die Abschlussdokumentation fotografierte.
2. August - Thurgauer Zeitung: Grosser Artikel von Barbara Fatzer
zur Vernissage: lesen
2. August - Thurgauer Zeitung: Jugendbeilage "Mostindia" der Thurgauer Zeitung. Artikel und Aufruf zu Poetry-Slam-Workshop während des Kunstrummels am TATORT KOMTUREI: lesen
2. August - Wiler Zeitung: Artikel von Michael Hug zu TATORT: lesen
1. August - Feuerperformance Silvan Kappeler: Nein, das hatte sie noch nie gesehen, die alte Tante Komturei. Wild drehende, feuerspuckende Räder, Inferno in luftiger Höhe, ein Velocipede mit Raketenantrieb, brennende Blätter die nicht verbrannten und dann Schriften trugen, dazu Klaviermusik, ein Riesenfeuer auf Säulen, einem Tempel gleich, mächtig und zerfallend im selben Atemzug. Und als im Feuer magischgrün glühend "TATORT" geschrieben stand, griff sie nach dem Taschentuch, wischte sich die Reuetränen ihrer Geschichte aus den Augen und sog ein wenig dieser Freude in sich auf. Endlich.
Silvan Kappelers Feuer-Performance wäre ein besseres Märchen wert als dieses, aber es würde zu lange. Man hätte die Bilder festhalten wollen. Sie zerfielen unwiederholbar in der Nacht, den Regentropfen, in den vielen tief berührten Menschen, die ein paar Minuten Kinderaugen hatten.
(Performance: Silvan, Piano: André Desponds und Freddy Fässlers helfende Hände)
31. Juli - VERNISSAGE: Gegen 300 Gäste besuchten die Vernissage des TATORT KOMTUREI, bevölkerten das besonnte Gelände, versammelten sich in der neuen Komtureibeiz, zogen durch die grosse Ausstellung in fast allen Räumen der Komturei. Auffallend viele Junge Leute waren dabei, die sich, neben den Werken der Älteren, für jene ihrer gleichaltrigen Freunde interessierten. Ein Redner, der offensichtlich den meisten KünstlerInnnen aus dem Herzen sprach, von den Schwierigkeiten bei der Finanzierungssuche und dass wir materiell mehr auf eigene Beine zu stehen kommen müssten. In den TATORT wurden wohl tausende Stunden investiert - allein seitens der Organisationsgruppe dürften es um die 1500 sein, KünstlerInnen noch nicht eingerechnet. In vielen Antragsformularen wird die Frage nach der Eigenleistung gestellt. Eine Frage mit zynischem Beigeschmack, wenn man auf die viele Arbeit für diesen Anlass schaut, bei dem sich alle mit einem mehr oder weniger mikroskopischen Anteil am möglichen Überschuss werden zufrieden geben müssen. Es sein denn, sie verkauften eines ihrer Werke. Der Überschuss des TATORT wird, unabhängig vom persönlichen Aufwand, unter allen Beteiligten zu gleichen Teilen aufgeteilt.
Wir freuen uns, dass dieser TATORT so viele spannende Projekte gebracht hat, von so vielen Menschen unterstützt wurde, unsere Youngsters Freddy, Gregor und Tim überall anpackten und halfen, uns hier auf dem Gelände über Wasser zu halten ... und dafür gibts heute Abend ... Silvans Feuerzauber ...
30. Juli - Verwechslungen: Trotz den struben letzten Stunden bis zur Vernissage am 31. Juli, hier eine kurze Differenzierung darüber, wer in der Komturei aktiv ist.
So lassen sich zukünftige Verwechslungen vermeiden: In der Komturei wirken inzwischen drei Körperschaften, die sehr eng zusammenarbeiten, alle am gleichen Strick ziehen und daher oft schwer auseinander zu halten sind: Der Verein Komturei Tobel, welcher kleine Anlässe organisiert und die neue Komtureibeiz betreibt. Die Stiftung Komturei Tobel, Eigentümerin der Liegenschaften. Sie versucht die Komturei um die Klippen zu schiffen. Derzeit mehr mit Inhalten als mit gemalten Fassaden. Und nun auch der Verein TATORT KOMTUREI, welcher in eigener Regie als Künstlerinitiative, über einen Ausschuss, den TATORT KOMTUREI eigenverantwortlich organisiert. Und: Alle helfen allen. (bw)
29. Juli - Zu-Fälle: Zufälle durchziehen unser Leben mehr als wir denken. Das gilt in allen Bereichen des Lebens. Also sind sie auch ein Teil des TATORT's. Da steht in einem Gang, ausserhalb des Konzeptes, das ganze Rüstzeug, um sich eine Glatze zu schneiden. Oder in der Wohnung der Grafikklasse steht der Webmaster unvermittelt vor einem nicht angemeldeten Werk zweier junger Künstler, die nicht dazu gehören. Jetzt gehören sie dazu. Dann schleppen TATORTkünstler schnaufend zusätzliche Werke an, die den Kunstrummel bereichern werden. Und Maria Fässler lud uns einmal zum Essen ein, denn es sollte eine Art Turnus daraus werden: nun sitzt die TATORT-Crew dort täglich zu Tisch. Ein unschätzbarer Beitrag, vorallem in diesen letzten zwei Wochen vor dem TATORT. Herzlichen Dank Dir, Maria, und danke den anderen Deiner Familie für die Geduld, dauernd am eigenen Tisch mit Gästen zu sitzen. Morgen findet die die Generalprobe statt ... um dem Zufall aus dem Wege zu gehen. Er wird uns während der Ausstellung seine Schnippchen schlagen ...
29. Juli - Markus Eugster hat uns eine Doku gemailt, zur Arbeit seiner St.Galler Grafikklasse in der Wohnung des Haupthauses: anschauen
28. Juli - Anzeiger Ostschweiz: grosser Artikel von Katja Niederöst (lesen) und eine zweite Fassung mit kleinen Abänderungen bezüglich des Veranstalters (nur Text: lesen)
25. Juli - BIENENSTOCK: Bei der Kerngruppe auf dem Platz beginnen die Nerven blank zu liegen und Müdigkeit stellt sich ein. Ein dreimal grösseres Arbeitspensum als letztes Jahr, bei unveränderten vier Beteiligten am Ort, sorgt für permanente 16-Stunden-Tage. Man wird kurz angebunden - freut sich aber doch: Es ist nicht mehr TATORT machen, es ist TATORT sein mit der ganzen innewohnenden Dynamik. Diejenigen die kurz vorbeikommen, finden sich wirklich ein, oder sie finden sich nicht ... der "Apparat" läuft gnadenlos und findet sein Ziel am 31. Juli ... in Form der Vernissage. Der TATORT KOMTUREI ist ja eine KünstlerInnen-Initiative. Wir leisen Schaffer hier, müssen realisieren, dass es in Zukunft schwieriger sein wird, neben alledem auch noch ein eigenes Werk auf die Beine zu stellen. Kleinere Sachen haben wir zugunsten des Ganzen alle schon aufgegeben. Der Druck ist gewaltig. Dieser Text möge ein wenig als Entschuldigung für den Webmaster gelten, der hier weit weniger am Plaudern ist als letztes Jahr, denn um drei Uhr in der Frühe würde es nur noch ein Gestammel ... :-)
24. Juli - Thurgauer Zeitung: Grosser Artikel in der Thurgauer Zeitung inkl. Interview mit Andreas Vollenweider: lesen
Ein kleiner Kommentar von mir, als dem derzeitigen "Gesicht des TATORT KOMTUREI". Ich lege sehr grossen Wert darauf, festzuhalten, dass die Organisationsgruppe für den TATORT KOMTUREI aus sechs Menschen besteht, die alle in verschiedenem Masse involviert sind: Maria Fässler, Barbara Bär, Rahel Müller, Ernst Mutti, Silvan Kappeler und ich, Benedikt Wälder. Wir funktionieren als Ausschuss der ganzen Künstlergruppe und ziehen die Fäden - jeder da, wo er seine Kompetenzen hat. In der letzten Vorbereitungszeit kommen immer mehr Menschen dazu, die sich in mannigfacher Weise auf den Dampfer schwingen und, naja, eben Dampf machen :-).
22. Juli - Tagblatt: Artikel von Michael Hug über den TATORT - mit einem Kommentar des Webmasters: lesen
22. Juli - VASISTAS: Ein Höhenfeuer in der Tiefe, die Tiefe eines Höhenfeuers, ein druidischer Scheiterhaufen oder Silvans Flammenfantasien in der Vorstufe der Beschaulichkeit?
("Vasistas" ist ein korrektes französisches Wort deutschen Ursprunges und ich werde es der nächsten TATORT-Vorbereitungsgruppe als Leitgedanken für 2011 vorschlagen ... :-).
22. Juli - Artikel Wiler Nachrichten: Ganzseitiger Artikel in den Wiler Nachrichten in der Grossauflage. Mit Hinweis auf Titelblatt und Balken mit dem gesamten Programm (im Archiv nur Textteil): lesen
20. Juli - Und dann ... kommen sie immer mehr und leicht nervöser als vorher: Bauen, malen, montieren Skulpturen, erdenken Installtionen, mähen Gras, schleppen Holz und anderes Material. Menschen kommen und gehen und hinterlassen ihre Spur. Derweil andere verdutzt vor der Komturei stehen, mit den Händen in den Taschen, und sich danach erkundigen, wann die Fassade endlich gestrichen werde. Dann maulen sie, drehen sich um und gehen, denn sie wüssten, was zu tun wäre: Aber eben, sie haben ja die Hände in den Taschen und können nichts tun.
20. Juli - Visionen zwischen den Dingen: Bruno Steiger hat seine Eisenplastik am Eingang der Komturei aufgestellt. Nun stehen, mit jener von Urs Fritz, zwei metallene Kunstwerke vor der Komturei und werfen Fragen auf, zeigen leise, regen an und verändern die Sicht auf gewesene und zukünftige Zeiten in der Komturei.
17. Juli - TATORT - Ort der Taten ... nicht nur: Zunehmend bevölkern Künstlerinnen und Künstler die Komturei. Kleine und grosse Ateliers, Wirkungsorte und viel Konzentration breitet sich auf dem ganzen Gelände aus. Manches entsteht spontan, anderes würgt sich mühsam in das Leben. Dazwischen Diskussionen um Kunst und ihre soziale, kulturelle und politische Aufgabe oder einfach Austausch wie schon letztes Jahr. Aber auch immer wieder Suche nach einem speziellen Nagel, einem Stück Holz, erledigen der tausend Dinge, die einen solchen Anlass begleiten und sei's nur, "diese ver... Eismaschine macht immer noch mehr kaltes Wasser als Eiswürfel ..." oder das Beheben eines viertägigen Computer-GAU's, natürlich genau zu richtigen Zeit ...
17. Juli - Kurzer Artikel im St. Galler Tagblatt mit den wichtigsten Ereignissen am diesjährigen TATORT KOMTUREI: lesen
9. Juli - ROCK IM KNASCHT ... kann es werden, wenn einer seinen 20. Geburtstag feiert und ein anderer seinen Lehrabschluss. Viele junge Menschen und ein paar mit grauen Haaren verbachten den Abend in der halberneuerten Komtureibeiz und im Hof der Komturei mit den drei Bands ECHOLOT, MONO CIRCUS und FRANKY FOUR FINGERS. Für uns nicht irgend ein Anlass, sondern ein wichtiger, neuer Akzent mit Zukunft. Dazu eine Art Generalprobe für die Komtureibeiz.
1. Juli - Aufbrüche (TATORT KOMTUREI): Unauffällig baut sich in der Komturei ein bewegter Sommer auf. Der TATORT KOMTUREI hat still begonnen mit der Grafikerklasse 1A von der Schule für Gestaltung St. Gallen. Mit Markus Eugster (OHM41) haben sie die ehemalige Verwalterwohnung während zwei Tagen bearbeitet. Erste Spuren sind gelegt, Fingerprints deponiert.
Der TATORT KOMTUREI bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein erstes Mal die Luft einer öffentlichen Kunstveranstaltung einzuatmen, an der sie selber beteiligt sind. Einige von ihnen werden in einer neuen Generationen von Künstlerinnen und Künstlern für neue Impulse sorgen. Da auch die "etablierten" TATORT-Beteiligten einst an dieser Schwelle standen, schufen sie jungen Freunden diesen Raum für ihre Experimente. Auch das ist TATORT KOMTUREI!
1. Juli - Umbrüche (Komtureibeiz): Die Neugestaltung der Komtureibeiz nimmt Formen an und die Beteiligten versinken inzwischen fast in den Details, die noch erledigt werden müssen. Zugleich kümmern sie sich um den zukünftigen Betrieb. Es wird viele attraktive Angebote brauchen, um ein Lokal an dieser Lage bleibend zu beleben. Die technischen Voraussetzungen stehen und erlauben verschiedene Nutzungen. Es wird weitere engagierte Menschen brauchen, welche der neuen Komtureibeiz auf die Beine helfen. Darum wird der Verein in diesen Wochen sehr viel tun, um neue Mitglieder zu gewinnen.
16. Juni: Einige Nachrichten zur Aktualität in der Komturei:
Der TATORT KOMTUREI, interdisziplinäres Kunstfestival in fünf Jahreskapiteln, öffnet seine Tore dieses Jahr den Kreativen am 12. Juli für ihre Arbeiten. Nach der Vernissage am 31. Juli sind die etwa 50 Werke bis zum 22. August in der Ausstellung zu sehen.
42 KünstlerInnen nehmen am TATORT KOMTUREI teil, darunter Namen wie Olaf Breuning, HR Giger, Andreas Vollenweider, Steff la Cheffe u.a.m.
Wer helfen möchte findet Kontakt zum TATORT KOMTUREI über MAIL.
Link zum TATORT KOMTUREI und zur EVENTSEITE der Komturei (Programm)
Die seit einigen Monaten verwaiste "Besenbeiz" wird zur "Komtureibeiz" unter der Regie einer Betriebsgruppe aus dem Verein Komturei Tobel. Verfolgt wird ein Konzept, welches sich einerseits an Familien richtet, anderseits kulturelle Aktionen einschliesst und einen Bar-Betrieb. Dies alles wird mit einem sehr niedrigen Budget realisiert und viel Eigenarbeit. Mehr Informationen folgen. Öffnungszeiten im Rahmen des TATORT KOMTUREI sind auf der EVENTSEITE zu finden
Die Stiftung verkauft ein ca. 1'500 qm grosses Stück Bauland. Es liegt auf einem ganztägig besonnten Hügel und ist zu einem interessanten Preis zu haben. Wir würden uns über freundschaftliche Nachbarn freuen :-). MAIL
16. Januar: Thurgauer Zeitung - weshalb die Stiftung die Traube nicht vermieten wollte: lesen
03. Januar: Onlineausgabe Thurgauer Zeitung. Leicht verspäteter Artikel zum Inhalt unseres Eintrages vom 19. Dezember weiter unten: lesen
31. Dezember: Jahresrückblick Thurgauer Zeitung. Erwähnt ist, dass die Komturei zum "Ärger der Regierung" das Haus Traube nicht an den Kanton vermietet hat und das Kunstfestival TATORT KOMTUREI: lesen
Kommentar: Dazu siehe Eingangsseite auf www.kreuz-tobel.ch
29. Dezember: Neuer Artikel mit altem Thema ;-) im Tagblatt: lesen
Kommentar: Kein Kommentar. Denn die Stiftung profiliert sich nicht auf Kosten anderer, obwohl sie dafür gut dokumentiert wäre. Sie konzentriert sich darauf, ihre eigenen Probleme zu lösen und ihre Freunde auf dem Laufenden zu halten.
23. Dezember: Und zu Weihnachten noch ein Leserbrief in der Thurgauer Zeitung von Robert Borer aus Tobel: lesen
Kommentar: Den historisch interessierten Webmaster fasziniert in diesem Leserbrief vorallem die Aussage:
... "Es sei daran erinnert, dass der Kanton 1807 bei der Übernahme der Komturei nicht nur viele Ländereien bis nach Wängi hinunter übernahm, sondern erst noch einen Barbetrag von gegen 400.000 Gulden kassierte, was heute einem zweistelligen Millionenbetrag entspricht. Es sei auch daran erinnert, dass der 1803 neu gegründete, aber mausarme Kanton Thurgau den ganzen Aufbau einer funktionstüchtigen Verwaltung mit dem Geld aus der Komturei finanzierte" ... quod erat demonstrandum
Der Webmaster erinnert sich an den öffentliche Wunsch einzelner Honoratioren, die Komturei möge dem Staat gegenüber mehr Dankbarkeit zeigen. Zugleich wagt er erneut einen Seitenblick auf die immens viele Gratisarbeit und die schlaflosen Nächte seines Stiftungsrates, der keine Mühe scheut, um diesem Ort und seiner Geschichte gerecht zu werden. Von den vielen engagierten Helfern ganz zu schweigen ...
19. Dezember: Die Komturei stösst allerorts zunehmend auf Interesse. Die Thurgauer Zeitung berichtet in einem Artikel am 19. Dezember, dass der Gemeindeammann von Tobel und Kantonsrat, Roland Kuttruff, zusammen mit 52 Unterzeichnern, eine reichhaltige Interpellation zum Thema Komturei eingereicht hat. Zum besseren Verständnis legen wir hier die folgenden Unterlagen auf:
Mit Datum des 16. Dez. 2009:
1: "Antrag gemäss 52 GOGR "Bericht zur Aufsicht über klassische Stiftungen"
2: "Interpellation "Steuergelder in der Stiftung Komturei Tobel".
3: Und ein Auszug aus dem Protokoll 2005 des Grossen Rates des Kantons Thurgau, in dem er die Alimentierung der Stiftung berät.
10. Dezember: Grösseres Interview in den Wiler Nachrichten zur Komturei, ihrer Situation und ihrer Beziehungen zur Politik: "Sturm im Wasserglas": lesen
9. Dezember: Leserbrief zur Komturei in der Thurgauer Zeitung: lesen
Kommentar des immer noch moderat gereizten und daher etwas vorlauten Webmasters: Er freut sich über die Zuschrift. Es gibt zum Glück auch Leute, die nicht von Stürmen im Wasserglas leben und lieber genauer hinschauen und hantieren, anstatt zu lamentieren. Chapeau!
8. Dezember: In der Thurgauer Zeitung erscheint erneut ein Artikel zur Komturei. Darin werden auch Politiker befragt. lesen
Kommentar: Manche Antworten erstaunen, denn wir wollten weder Geld vom Kanton, noch hatten wir andere Forderungen. Wir haben lediglich ein Haus nicht vermietet, für das wir eine eigene Verwendung haben.
Bei den Wortwechseln jetzt und in der Vergangenheit fällt mir auf, wie selektiv die Wahrnehmung gegenüber der Komturei ist, obwohl wir ständig kommunizieren. Die öffentlichen Fragen werden visionslos aus der Vergangenheit heraus gestellt, und kaum aus der Gegenwart. Wir unserseits müssen aber nach vorne schauen. Der zum Teil neue Stiftungsrat unternimmt alles, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen und trägt die heikle Verantwortung im Interesse des Kantons, der die Liegenschaft 30 Jahre lang leer stehen liess. Die Stiftungsräte leisten ehrenamtlich aussergewöhnlich viel Arbeit und agieren mit maximaler Offenheit und Flexibilität, um die soziale und kulturelle Verantwortung dieses Platzes mit den wirtschaftlichen Begebenheiten in Einklang zu bringen. Dabei ist ein Freundeskreis entstanden, der zusammen mit der Stiftung die Grundlagen für einen erneuten, tragfähigen Aufbau erarbeitet. Der Verein Komturei und die Stiftung sind zusammen gerückt und der Verein entwickelt immer mehr Aktivitäten auf dem Areal. In der aktuellen Situation der Stiftung stehen die Inhalte und die Belebung der Komturei im Vordergrund, erst dann sind wir wirklich legitimiert, uns um die Fassaden zu kümmern und wieder finanzielle Risiken einzugehen.
So. Diese paar Zeilen waren mir ein Anliegen, schliesslich bin ich hier in Tobel Tag für Tag mit diesen Begebenheiten unterwegs.
Der ebenfalls gratis arbeitende Webmaster (Benedikt Wälder)
6. Dezember: Das diesjährige Komtureiprogramm, gespickt mit Anlässen verschiedenster Art, schloss mit der Chlausfeier des Vereins im Webereisaal. Eine Chlausfeier, in der sich der Darsteller Oliver Kühn (Theater Jetzt) vom Chlaus zum Darsteller wandelte mit Teilen des Programmes "Karibische Weihnacht". Eine verzweifeltlustige Geschichte zwischen Akkordeon (Nando Betschart) und Sprache, charmant, frech, leisemutigängstlich, Verschmitztheit mit einem Hauch Nachdenklichkeit. Wir hatten nur ein kleines Publikum, welches den Abend aber sichtlich genoss und mit Applaus nicht sparte.
Die Stiftung nimmt diesen Augenblick wahr, um dem Verein Komturei und seinen Exponenten, allen voran Maria Fässler, für den insgesamt gewaltigen Einsatz für die Komturei zu danken, für die offenen Sonntage, die Film- und Adventabende, die Aufräumaktion von Paul Buchmann und die grosse Hilfe beim Tatort Komturei. Wir freuen uns sehr, dass Verein und Stiftung immer mehr am selben Strang ziehen und zwischen den beiden Körperschaften nun ein Umgang entsteht, der von Gemeinsamkeit und Vertrauen geprägt ist. MERCI.
5. Dezember: Artikel in der Thurgauer Zeitung. "Regierung ist besorgt" bezüglich der Komturei (und der Webmaster enthält sich eines Kommentars): lesen
4. Dezember: Artikel in der Thurgauerzeitung bezüglich der Absage des Stiftungsrates an den Kanton, diesem das Haus Traube für ein Durchgangsheim zu vermieten. lesen
Kommentar zum Artikel: Der Entscheid der Stiftung ist verbindlich.
3. Dezember: Bezugnehmend auf den Artikel in der Thurgauer Zeitung vom 28. November (siehe unten) teilt der Stiftungsrat nach seiner Sitzung vom 2. Dezember mit:
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2009 fünf Planvarianten geprüft, mit denen die noch immer nicht ganz abgebauten Altlasten der Stiftung zu meistern wären. Er hat sich einstimmig für jene Option entschieden, in der sich die Stiftung aus eigener Kraft aus ihrer heiklen Situation befreien will. Sie berücksichtigt die Anliegen der direkten Umgebung und des weiteren Umfelds der Stiftung und schafft den notwendigen Handlungspielraum für die verfolgten Projekte und langfristigen Optionen. Die Stiftung ist finanziell schwach, in ihren Inhalten und Perspektiven ist sie es nicht.
Der Plan sieht einen Landverkauf zur finanziellen Stärkung vor, jedoch keine Vermietung der Liegenschaft "Traube" an den Kanton. Damit wird das Durchgangsheim für Asylsuchende nicht auf das Gelände der Komturei zu stehen kommen, was jene Tobler beruhigen dürfte, die sich besorgt per Telefon oder Mail an die Stiftung gewandt haben.
Der Stiftungsrat bewegt sich nach wie vor auf einem steinigen Weg. Aber die bescheidene Art die seit einem Jahr eingeschlagen wurde, zeigt nun die ersten Früchte. Immer mehr Freunde aus einem sehr weiten Umfeld verbinden sich mit der Komturei und sind bereit, sich nicht nur inhaltlich, sondern auch materiell an einzelnen Projekten der Stiftung zu beteiligen. Diese Hintergrundstrukturen der Stiftung Komturei sind besser und vernetzter denn je.
29. November: Nach einer Materialschlacht der schnellen Art, denn die Vormieter hatten auch Steckdosen und andere wichtige Installationen mitgenommen, fand am Sonntagabend im Webereisaal der Komturei der erste diesjährige Adventanlass des Vereins Komturei statt. Feuer, Kerzen, Glühwein, Würste, Suppe und Kuchen verhalfen zu Wärme. Die Aufführung des Theaters Bilitz mit Verena Bosshard und Agnes Caduff wärmte nicht weniger und sorgte für jene dichte Stimmung, die für die Vereinsanlässe immer typischer wird. Der nächste Anlass findet am 6. Dezember statt, zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt im Dorf. Der etwas andere Samichlaus in der Komturei ist ein besinnlicher Gegenpol zum immer nervöseren Adventtreiben. Mehr auf der Webseite des Vereins: klick
(Und: Sorry, der Fotograf hatte, Spülbecken, Stecker und Kabel im Kopf, seine Kamera vergessen :-)
28. November: Nun erscheint der angekündigte Artikel in der Thurgauerzeitung zum Thema Durchgangsheim. Die Stellungnahme des Stiftungsrates gleich da unten. lesen
27. November: Artikel Thurgauer Zeitung (Notiz)
An der Gemeindeversammlung in Tobel hat Gemeindeammann R. Kutruff mitgeteilt, dass der Kanton das zur Stiftung Komturei gehörende Haus zur Traube kaufen möchte, um darin ein Durchgangsheim für Asylbewerber einzurichten.
Der Stiftungsrat wird sich an seiner Sitzung im Dezember mit dieser und anderen Nutzungsvarianten auseinander setzen. Er wird dabei die inhaltlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der verschiedenen Varianten abwägen. Dies unter Berücksichtigung der eigenen Pläne der Stiftung für die nächsten Jahre und mit Blick auf die Kompatibilität mit ihrem Netzwerk und der Umgebung der Komturei.
(bw)
































































































