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19. September 2017: Ein ausführlicher Text von Ruedi Elser (Leiter Denkmalpflege des Kantons Thurgau) führt vor allem durch die Zeit, in der die Komturei das Thurgauer Staatsgefängnis war. Umrahmt von Blicken auf die aktuelle Stiftung und andere Projekte im Kanton. Der Text erschien in der Nr. 3/17 Architektur+Kunst und ist hier nachzulesen: LINK

(Und dazu eine unbestellte Ergänzung von einem Komtureifreund:)

Die Denkmalpflege schützt nicht nur Häuser und Gegenstände. Sie bewahrt damit auch Leben, Geschichten, Erfahrungen, Entwürfe, Weltbilder und andere Werte. Dieser Kulturauftrag zielt auf Bewusstseinsbildung und weist damit in die Zukunft. Danach richtet sich auch die Stiftung Komturei. Für den Erhalt ihrer Liegenschaften sind gewinnbringende Nutzungen unerlässlich. Gleichzeitig gilt es sicherzustellen, dass die Komturei durch Abhängigkeiten, einengende Sachzwänge und Erwartungen, die beharrlich erkämpfte Freiheit nicht verliert. Nur vorhandenen Platz zu bewirtschaften oder gut geschützten Freiraum anzubieten, sind zweierlei. Das Thema Freiheit ist in der Komturei greifbar wie kaum anderswo: Einerseits ist die Sicht vieler Thurgauerinnen und Thurgauer auf die Komturei verstellt und fast nicht umzustossen. Anderseits verdienen die gefesselten Leben der leidvollen Gefängniszeit eine entfesselte Gegenbewegung.
Die Stiftung wartet nicht „vor sich hin“, wie einige meinen. Sie verfolgt wachsam das Geschehen, um möglichst dort ihren Auftrag zu setzen, wo er wirklich Sinn ergibt. Dieser darf wohl der Selbsterhaltung dienen, sollte aber auch inhaltlich zukunftstauglich sein. Wer der Zeit vorausdenken will, braucht weniger Antworten, als vielmehr gute Fragen, lebendiges Vorstellungsvermögen und den Mut, unsichere Pfade gegen den Strom einzuschlagen. Ein rein sachlicher Umgang mit der Komturei wird ihr nicht gerecht, da sie Generationen überdauern wird. Ein so weiter Horizont kostet Kraft und Zeit. Aber in Generationen zu denken ist heute so wichtig wie schon lange nicht mehr, um die zeitgeistige Selbstbezogenheit zu übersteigen und grenzüberschreitend eine sinnvolle Zukunft anzugehen - nicht nur im kleinen Rahmen der Komturei!

14. Juni 2017: Dies und das und der Jahresbericht 2016 ist online
Der letzte Eintrag liegt nun schon lange zurück. Es entsteht der Eindruck, die Komturei setze einen neuen Trend: Den Sommerschlaf :-). So ist es nicht. Nur möchten wir ja nicht ständig die Alltagsarbeiten breitschlagen, deren es nicht wenige gibt. Eine Wegmarke besteht in der Nachsanierung der ehemaligen Pilgerherberge, die ja eigentlich Kaufmannhaus heisst, und von uns auch wieder so genannt wird. Das Kaufmannhaus ist nun ganzjährig bewohnbar, was auch zugleich "beheizbar" heisst. Im Anbau befindet sich neu eine eigenständige Maisonette-Wohnung und beide Hausteile sind schon vermietet. Das Licht am Abend zeugt vom neuen Leben. (Bilder folgen etwas später)

Aus Personalmangel hat sich im Mai der Verein Komturei aufgelöst. Es waren keine neuen Vorstandsmitglieder zu finden und die amtierenden wollten sich zurückziehen. Sie haben zum Teil harte, zum Teil schöne, aber vorallem arbeitsreiche Zeiten hinter sich. So dick ist unser DANK an diese letzten Vorstandmitglieder, dass er auf einer Webseite keinesfalls Platz findet. Man kann ihn aber ganz gross denken und fühlen und die Früchte sind an vielen Ecken der Komturei zu sehen.
Die Stiftung wird ein Gefäss entwickeln, um mit den Vereinsmitgliedern in Kontakt zu bleiben. Sie sind treue Freunde, die wir weiterhin sehen wollen.

Das bisher selbständige Johanniter Komturei Bier und die Komtureibeiz des Vereines wurden 2016 in die Stiftung integriert, die damit neu zwei eigene Betriebe hat, welche zugleich wichtige Stufen in die Zukunft sind. 

Inzwischen waren schon wieder viele Besucherinnen und Besucher beim monatlichen Sonntagsbrunch zu gast, der "Offenen Komturei". Feste gingen über die Bühne und Anlässe der Musik- und Kulturschule Hinterthurgau fanden statt.

Mit etwas Verspätung liegt nun der Jahresbericht 2016 vor. Der ganze Bericht, inklusive der Finanzen, ist bei den Downloads zu finden. Dieser LINK hier führt zum Textteil des Berichtes, der ein wenig jahresübergreifend ist und somit auch laufende Aktualitäten aufnimmt.

 


06. Dez. 2016: WEIHNSACHTSMARKT
Am 3. und 4. Dezember ging auf dem hinteren Hof unserer Komturei der Weihnachtsmarkt der Gemeinde über die Bühne. Wieder war es eine neue Crew, wie schon letztes Jahr, und auch jetzt ist der Markt gelungen, mit den üblichen kleinen Kratzern, die wir allesamt elegant umfuhren :-).
Die Stiftung war mit der Komtureibeiz beteiligt und der Verein hatte auch dieses Jahr wieder sein Märchenzelt. Bei beiden bedanken wir uns für den grossen Aufwand.

Die Thurgauer Zeitung brachte am 28.11. eine Vorschau und am 5.12. einen Bericht.


24. Okt. 2016: Fahr.Werk.ö! - "Ein Biss Dracula"
In der zweiten Oktoberhälfte war die Theaterwerkstatt Fahr.Werk.ö!, inzwischen schon fast Tradition, in der Komturei. In spontaner Arbeit wurde mit Kindern und Jugendlichen unter professioneller Anleitung ein Stück entwickelt, welches schliesslich zur Aufführung gelangte. Mehr darüber ist in den drei nachstehenden Artikeln der Thurgauer Zeitung zu erfahren:
24.10.16 K: TGZ über Fahr.Werk.werk.Ö! - Wolldecken nötig: lesen
21.10.16 K: TGZ über Fahr.Werk.werk.Ö! - Theaterblut geleckt: lesen
18.10.16 K: TGZ über Fahr.Werk.werk.Ö! - Transsilvanien: lesen

 

23. Sept. 2016: Finden ohne zu suchen - Computer-Dinos
Jahrelang lag eine mit Zahlen bedruckte Walze herum und keiner wusste, wofür sie gut war. Inzwischen haben wir jemanden gefunden, der diese Dinger kennt, Dr. Herbert Bruderer. Von ihm erfuhren wir, vielen Dank, dass das Gerät ein Rechenschieber ist, ein LOGA CALCULATOR. Durch seine 80 auf der Trommel angeordneten Skalen ergibt das einen Rechenschieber von 24 Metern Länge, mit dem sich bis zu 5 oder 6 Stellen hinter dem Komma rechnen lassen. Das Gerät ist über 100jährig und wurde um 1910 herum in Zürich hergestellt. Zuvor wusste die Fachwelt von drei solchen Walzen, zwei weitere wurden vor kurzer Zeit gefunden und unsere hier ist die sechste. Sie wird in der Komtureibeiz zugänglich sein. (Artikel NZZ 2014)     (Txt. Samml. Biblio. ETH)   
Neben diesem Gerät fanden wir auch eine Rechenmaschine „Millionär“, ebenfalls ein Schweizer Produkt, das neben Addition, Subtraktion auch Multiplikation und Division beherrscht. Ein gewaltig schweres Teil, bei dem leider der Deckel mit der eingeklebten Betriebsanleitung fehlt. (Herstellung wohl um 1900 herum - Doku hier)
Dazu gesellt sich eine dritte, schon etwas gängigere und früh elektrifizierte, Maschine namens „MADAS“. Auf Youtube lässt sich hören, wie das Biest klingt … gab es da schon Grossraumbüros? Nun, wir haben jetzt offensichtlich drei Zeugen der Informatikgeschichte im Haus. Bleibt die Frage, wofür die Strafanstalt diese damals noblen Werkzeuge brauchte … stimmt … sie hatte den Auftrag, rentieren zu müssen, so wie auch heute die Stiftung Komturei.


23. Sept. 2016: Reisende Schlafzimmer

1947: Der Werkstattchef der Strafanstalt Tobel war zufrieden, seine Mitarbeiter auch. Nun war das Schlafzimmer endlich fertig. Sie hatten sich enorm Mühe gegeben. Es wurde danach an eine Möbelfirma ausgeliefert, ging an ein Paar und mit diesem verliess es 1952 die Schweiz in Richtung Neuseeland. Mit familiären Bewegungen gelangte es 1966 wieder in die Schweiz, wo es 1972 aufgefrischt wurde, um schliesslich 1981 wieder nach Neuseeland zu reisen. Und vor drei Wochen erhielt ich aus eben diesem Neuseeland ein E-Mail mit der Bitte um vertiefte Informationen zu diesem Schlafzimmer. Ver-rückte Geschichte im wahrsten Sinne. (bw)


27. Juli 2016:
Es ist ruhig in der Komturei, Sommertempo. Zeit wieder einen Eintrag zu machen, einer den ich schon lange machen wollte und vor mir herschob. Wir sind zwei "Komtureiler" die hier fast immer mit einer Kamera unterwegs sind. Einer ist der hier schreibende Webseitengötti und der andere ist Michael Wüthrich, der als Beisitzer und jüngster Mitdenker im Stiftungsrat mitarbeitet. Für einige aus dem Stiftungsrat heisst "mitarbeiten" mitunter auch Hand anlegen und richtig harte Arbeit auf dem Gelände. Ich kann das nicht, aber ihn führt das in der Komturei zu anderen Blickwinkeln, anderen Bildern - eben zu seinen. Hier eine kleine Auswahl:


11. Juli 2016:

Mail von Urs von LENNOX an Freddy, Maurus, Michael, Philipp und alle HelferInnen:

... Es war wirklich ein aussergewöhnich schöner Abend bei und mit euch in der Komturei. Selten bis nie zuvor haben wir uns so "wertgeschätzt" gefühlt wie am RIK 2016 - und wir wissen, wovon wir reden ...
Das (vorausgegangene/bw) Zusammensein mit den Leuten der drei Bands und ihren Begleitungen war so was von entspannt und cool, dass der Abend einfach ein Erfolg werden musste. Das angereiste Publikum war ebenfalls ideal durchmischt und hat mit seiner Offenheit und Begeisterungsfähigkeit seinen Teil zum Gelingen beigetragen. Es haben sich wirklich Generationen getroffen und gefunden.
Ihr habt von euer Seite aus alles richtig gemacht, damit die Sache gelingen konnte. Es war von der ersten Kontaktaufnahme an einfach ein Vergnügen, mit euch und für euch einen Gig zu planen und zu spielen. Hoffentlich seid ihr aus kaufmännischer Sicht gut aus der Kiste rausgekommen. Für uns war es eine schöne Überraschung, dass Fr. 800.- pro Band ausbezahlt werden konnten.

Wir wünschen euch viel Erfolg und Glück bei den kommenden Events in diesem Rahmen. Ich persönlich habe mir die in Frage kommenden Tage im nächsten Jahr bereits vorgemerkt, damit ich als Gast am RIK 2017 auf der Wiese sitzen kann und in der Abendsonne so richtig chillen darf, um anschliessend geile Musik zu geniessen.

Das einzige, was ihr für uns und vor allem für euch noch tun könnt, ist folgendes: Keep on rocking! – Das darf nie vergessen werden: Musik ist nicht altersabhängig und verlangsamt den Alterungs- und Zerfallsprozess…
Herzliche Grüsse im Namen der Dinos!
Urs & Lennox CF

Und was meint der Webmaster? Kommentalos nicken und sich dem Dank anschliessen!!!


11. Juli 2016:
Bericht über das ROCK IM KNAST in der ThurgauerZeitung: lesen

10. Juli 2016:
ROCK IM KNAST, ein schöner Vor-Bericht von David Nägeli in SAITEN: lesen

30. Juni 2016:
Ein Artikel über das ROCK IM KNAST in den Wiler Nachrichten (das heutige Datum stimmt - nicht jenes gekritzelte auf dem Artikel): lesen

16. Juni 2016: Zwei Artikel ...
... in der REGI. Einer über das ROCK IM KNAST ... lesen
... und ein anderer zu 10 Jahren Komturei ... lesen

 

06. Juni 2016: Zehn Jahre Komturei

Wir blieben uns treu. Kein Tamtam, keine Aktionen und vor allem keine Reden und Hymnen. Die Stiftung ist zehn Jahre alt geworden. Wen interessiert‘s? Uns. Also luden wir ein, wen wir kurzfristig erreichen konnten, setzten uns mit diesen Freunden in die Komtureibeiz, an die Sonne oder flohen vor den Platzregen. Drinnen der Brunch, danach Würste und Komtureibier, draussen der Rauchertisch mit wechselnder Besetzung.

Menschen irren durch die offene Komturei, erkunden die Zeugen früheren Lebens, fragen, sagen oder schweigen. Im Freien kämpft ein Rudel Hunde lautstark um die Vorherrschaft und irgendwo schreit ein kleines Kind. Der sattgrüne Hinterhof bietet Blicke, die zu kleinen Rundgängen einladen und die meisten tun sie alleine. Sie haben erfasst, was viele andere nicht sehen: Die Mischung aus Natur und alten Mauern, schroffem Fels und Wald. Sie erzeugt, mit den Lebensgeräuschen im Hintergrund, ein Gefühl, welches sowohl Verbundenheit, als auch Alleinsein mit sich trägt. Das macht die Komturei aus, bringt manchen zum Träumen, lässt die Gedanken durch acht Jahrhunderte schweifen oder auch nur über den heutigen Tag, der schon die Grundlagen des nächsten in sich birgt.

Die Stiftung hatte gross begonnen, krachte laut vernehmlich zusammen, rappelte sich wieder auf und steht nun, trotz dünner Beine, stabil an ihrem Platz. Viele haben uns dabei geholfen, schenkten uns Vertrauen, trugen mit, begleiteten uns auf diesem leisen, vorsichtigen Gang aus der Angst in den Mut. Auf ihm wurde anders gedacht und gehandelt. Mit Herz und Hand, statt Konzept und Bluff. Fast nichts taten wir konventionell und bauten gegen den Zeitgeist, in dem wir dem Ganzen die Freundschaft zugrunde legten. So wurde die alte Treppe am Haupthaus eben neu aufgebaut. Wir werden sie Stufe um Stufe erklimmen.

 

 

 

06. Juni 2016: Artikel  ThurgauerZeitung zu 10 Jahre Stiftung: lesen

03. Juni 2016: Warum nur sind diese Jahresberichte immer solche Zangengeburten? Anyway - er ist im Druck und hier schon vorab zugänglich:
Jahresbericht/Abschluss lesen
Finanzplanung/Budget anschauen


27. Mai 2016:
Und noch einige Fotos vom Mai: Strassenbauer und Maurer in Aktion ... und anderes ... nun sind sie weg, die Jungs, uns bleibt zu danken für alles und es war schön mit euch und euren Instruktoren.


24. Mai 2016:
Artikel über unsere Lehrlingsfreunde, die derzeit den zerfallenden Ecken der Komturei zu Leibe rücken, in den Kreuzlinger- und Weinfelder Nachrichten: lesen

11. Mai 2016: Frühlingserwachen
Oft kommen Leute in die Komturei und meinen zuerst einmal "oh, daraus liesse sich etwas machen". Wir verweisen dann jeweils auf vorhandene Werkzeuge ... was das Gespräch in der Regel verstummen lässt. In letzter Zeit geschieht viel, aber wenig Plakatives ist dabei. Wenn das Kaufmannhaus (ehem. Pilgerherberge) eine Dachsanierung erhält, dann sieht das keiner und auch nicht, wenn sie in diesem Jahr mit einer Heizung und verbesserten Sanitäreinrichtungen versehen wird. Wenige sind sich bewusst, was getan werden muss, um schon nur die Vegetation einigermassen in Schach zu halten, damit sie nicht an den vielen Mauern frisst. Ganz zu schweigen von den unzähligen kleinen Projekten Tag für Tag.
Gerade jetzt bewegen sich Maurer- und Strassenbauerlehrlinge auf der Komturei. Im Rahmen der Landwoche des Thurgauer Baumeisterverbandes und in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und uns werden Arbeiten erledigt, die uns schon lange unter den Nägeln brennen: Die Treppe am Haupthaus wir gerichtet und neu gesetzt, Brunnen erhalten rundherum neue Böden, da und dort werden Kopfsteinbeläge geflickt oder neu gemacht. Die Restmauer des früher einmal abgebrochenen rechten Komtureiflügels wird gesichert - etwa so, wie sie ist - damit lassen sich hier weiterhin die verschiedenen Bauepochen ablesen. Klein aber fein wird die neu aufgebaute Säule wieder die Ecke der Gartenmauer markieren u.a.m. Alles scheinbar kleine Dinge, die aber viel Arbeit erfordern und für das Ganze wichtig sind.
Wir wenigen Leute hier könnten unser Engagement für die Komturei nie alleine stemmen. Deshalb sind wir für solche Hilfen dankbar und die Arbeit all' dieser jungen Menschen mag ihnen neue Erfahrungen vermitteln, das ist wichtig für ihre kommenden Tage - sie bauen damit aber auch an unserer Zukunft und zugleich an ihrem eigenen kulturellen Erbe. Dafür bedanken wir uns bei euch von Herzen. Wir danken auch dem Thurgauischen Baumeisterverband, dem Thurgauer Denkmalschutz und natürlich den Beizern der Komtureibeiz, welche die Crew mit ihren Künsten bei Laune halten.

 

 

14. April 2016: In Zeitungssartikeln in den Wiler Nachrichten und in der Thurgauerzeitung suchen die Organisatoren des ROCK IM KNAST (9. Juli in der Komturei) nach jungen Bands für diesen Tag - frisch aus dem Übungsraum ... du kannst die Artikel unter dem Zeitungsnamen anklicken. Dort findest du auch die Telefonnummer von Michael.

 28. Feb. 2016: Johanniter Komtureibier - Artikel in der NZZam Sonntag
"Winterbier statt Glühwein: Gehaltvolle Gerstensäfte für kühle Abende" ... lesen
Irgendwie sind wir da nun aber ziemlich schnell hingeraten :-).

10. Dez. 2015: Thurgauerzeitung Filmaufnahmen Greenaway Komturei: lesen&schauen

10. Dez. 2015: WilerNachrichten Filmaufnahmen Greenaway Komturei: lesen

08. Dez. 2015: Artikel RegiDieNeue zu Weihnachtsmarkt: lesen

08. Dez. 2015: Alte Mauern brauchen nicht zu „bluffen“. Sie sind einfach und werden immer wieder entdeckt. So fand eine Filmcrew die Komturei und diese gelangte einmal mehr zu einer internationalen Begegnung: Peter Greenaway drehte am 8. Dezember eine Szene seines neuen Filmes WALKING TO PARIS, der um 1900 herum spielt. Der Komtureihof wurde zum Filmset, Catering vor der Komturei, sowohl die Räume wie auch die Beiz mutierten zu Garderoben, der Hinterhof verwandelte sich in ein weitläufiges Filmset. Schauspieler, Kameraleute, Techniker und Komparsengruppen bevölkerten die Szene, für wache Beobachter gab es unzählige eindrucksvolle Bilder zu sehen. Viele Menschen aus unserer Gegend wirkten an der Szene mit, so traf man sich nach dem Weihnachtsmarkt wieder, in neuen Umständen und verkleidet :-).

Der Fötelimensch gelangte allerdings an seine Grenzen. Zu schlecht ausgerüstet war seine Kamera für diese Nachtbilder in Feuergeflacker und Dunst. Er studiert bereits die Prospekte. Dennoch vermitteln die paar Fotos ein wenig von der Stimmung in dieser Nacht:

 

7. Dez. 2015: Artikel in der ThurgauerZeitung über den Weihnachtsmartkt - lesen
Ja, gewiss, es gab diesen oder jenen kleinen Fehler - selbstverständlich an Orten, wo viele etwas tun. Wenn wir uns aber für einmal von unserem inzwischen fast neurotischen Mangeldenken verabschieden, haben wir ein anderes Bild: Der Markt war überaus schön, friedlich stimmungsvoll, warm in der Kälte und kommunikativ. Was mehr wollten wir? Kann man mehr erwarten? Nein. Deshalb ein dickes Kompliment an alle, die über's Wochenende, davor und danach den Laden hier schmissen, Vereine und StandbetreiberInnen inklusive.
Herzlichen Dank ... und wir glauben, dass sich in den beiden Tagen auch für die Zukunft einige Türen geöffnet haben.

06. Dezember 2015: Eindrücke vom Weihnachtsmarkt in der Komturei Tobel:

 

03. Dez. 2015: Artikel Wiler Nachrichten (Interview) Weihnachtsmarkt: lesen

11. Aug. 2015: Artikel "Regi Die Neue" zum Theaterlager Fahr.Werk.ö! : lesen

 

12. Juli 2015: Das andere Rockfestival hat auch ein anderes Bild. Klassisch aber der ausführliche Bericht auf Thurgaukultur.ch und alternativ dazu hier auf der Webseite abgelegt.

09. Juli 2015: ThurgauerZeitung zu Rock im Knast: lesen

08. Juli 2015: ThurgauKultur: Artikel zu Rock im Knast: lesen

07. Juli 2015:

Wiler Nachrichten: Artikel zu Rock im Knast: lesen
Regi die Neue: Artikel zu Rock im Knast: lesen
Schweizer Fernsehen: Kleiner, guter Film zu "Fahrwerk ö!", die nächstens auf dem Komtureigelände anzutreffen sind: schauen (solange er auf dem SRF-Portal aufgeschaltet ist)

 

 

01. Juli 2015: Krankheitsbedingt hat sich der Jahresbericht 2014 verzögert und ist ab jetzt HIER online. Rückmeldungen freuen uns.

 

13. Juni 2015: Ein paar Eindrücke vom Bandtreff/Openair der Musikschule Hinterthrugau, die mehrmals im Jahr einen Tag lang die Komturei belegen. Danke.

 

13. Juni 2015: Komturei goes to Las Vegas, spezielle Bilder aus der Komturei in diesem experimentellen Disney-Kurzfilm zu einer neuen Filmtechnik: LINK

22. November 2014: Artikel TGZ über die Buchvernissage - lesen

21. November 2014: Buchvernissage


IM TOBEL DER BUSSE
Komturei und Strafanstalt Tobel 1226-2014
Reihe Thurgauer Beiträge zur Geschichte

„Im Tobel der Busse“ heisst das neuste Buch aus dem Verlag des Historischen Vereins des Kantons Thurgau. Es wurde nun, nach 7 Jahren Entstehungszeit, in der Komtureibeiz (ehemals Webereisaal) einem grossen Publikum vorgestellt. Das Werk befasst sich mit der Geschichte der Komturei und jener der späteren Strafanstalt Tobel. Während Markus Brühlmeier im ersten Teil auf die Spuren der Johanniter-Komturei blickt,  beleuchtet Verena Rothenbühler im zweiten Teil die Zeit der Strafanstalt. Mit Verena Rothenbühlers Nachforschungen verfügen wir nun über die erste fundierte geschichtliche Aufarbeitung der Strafanstalt Tobel.

Diese Publikation bedeutet der heutigen Stiftung Komturei Tobel sehr viel. Denn noch immer haben wir unsere Kämpfe mit der Gefängnisgeschichte, aber auch mit jener der Komtureizeit. Selber wohl vertraut mit diesen beiden Zeiträumen unserer Historie, stellen wir fest, dass dies für die meisten Thurgauerinnen und Thurgauer nicht zutrifft. In ihren Bildern, Gefühlen und Begriffen stecken jahrhundertealte Antipathien gegen die noblen Herren der Komturei und das spätere Gefängnis: „Wänn‘t nöd rächt tuesch, chunsch uf Tobel“. Das behindert unsere Arbeit dann, wenn wir auf Sympathien der Öffentlichkeit angewiesen sind, beispielsweise Hilfe suchen, um den Erhalt und die Zukunft der Komturei sicher zu stellen. Die Strafanstalt gibt es nicht mehr und die Liegenschaften gehören der Stiftung Komturei Tobel. Aber das Gefängnis steckt in den Köpfen der Leute hierzulande, etwa so wie der duldende Umgang mit der „Obrigkeit“, der oft mehr mit kollektiven Herrschaftserfahrungen aus der Vorzeit zu tun hat, als mit unseren Tagen.

Das nun erschienene Buch ist eine Aufforderung, sich dieser Geschichte zu stellen und dazu eine Beziehung zu finden. Es ist unsere Geschichte und sicher kein schmeichelnder Teil. Ohne Häme, eher besorgt, meine ich, dass eine Reise in diese alten Zeiten dazu beitragen kann, zu verstehen, weshalb wir so sind, wie wir sind und warum es unserer Thurgauer Gesellschaft manchmal an solidem Selbstbewusstsein und Mut etwas fehlt. Wir hoffen nach diesem Buch auf weniger Menschen zu stossen, die Rituale gegen die schlechten Energien und Geister der Komturei fordern oder gedankenlos nach frisch gestrichenen Fassaden schreien. Denn solche Projekte sind nur erneute Verdrängungsversuche, andere Kulissen, um die Sache weiterhin billig auszusitzen. Wie in jeder Beziehung gilt auch hier: Hat man sich der faktischen Geschichte gestellt, sie wertungsfrei als Realität anerkannt, jenseits von Gut und Böse, … erst dann ist der Weg nach vorne frei und auch der Mensch, der ihn geht.
Text: Benedikt Wälder    Fotos: Erica Seitz

IM TOBEL DER BUSSE
Markus Brühlmeier, Verena Rothenbühler, André Salathé, Walter Strasser
Thurgauer Beiträge zur Geschichte Band 152 (2015/1)
Verlag des Historischer Verein des Kantons Thurgau
ISBN 978-3-9524186-1-1
Direkte Bestellung: LINK
Preis: Fr. 48.00

20. Oktober 2014: Bericht der Thurgauerzeitung über die Aufführung
"Das Meer liegt hinter dem Bahnhof" des Theaters "Fahrwerk Ö" - lesen

Wir hoffen sehr, dass sich Schulen der Gegend für die Angebote des "Fahrwerk Ö" im nächsten Jahr erwärmen können - denn sie bieten damit den Jugendlichen und Kindern eine einmalige Chance, mitzuerleben, was Theater wirklich ist. Nicht das übliche Schultheater, sondern mit professionellen Begleiterinnen und Begleitern erarbeitet.



14. Juli 2014 - Nachlese ROCK IM KNAST:

Hier sind die Artikel (Link) zum ROCK IM KNAST 2014. Ergänzend möchte ich von scheinbaren Nebensächlichkeiten sprechen, die für die drei Veranstalter mit einem riesigen Aufwand verbunden waren: Die Jambühne, auf denen das Publikum in den Pausen spielen konnte. Zu ihr gehörte ein Alarmknopf mit angeschlossener Radau-maschine. Damit konnten Spielende ausgebremst werden, wenn sie das Publikum vergassen und nur noch für sich selber spielten. Der Weg zu den Konzerten führte durch den Gewölbekeller in die Gefängniskapelle, wo eine Klanginstallation zum Verbleiben lockte: Im Wechsel zwischen Schweigen und ohrenbetäubenden Klängen, zusammen- gehalten von Zellenganggeräuschen, schärfte sich die Wahrnehmung. Oben im Zellengang war durch geschlossene Gitter Musik zu hören, die nach Freiheit schrie. Das Konzertlokal wurde in Zonen aufgeteilt, auf welche die aufgehängten Pfeile hinwiesen und Plakate, die allesamt mit meist zweischneidigen „eigenschaftlichen Menschenbezeich- nungen“ beschriftet waren (siehe Collage mit einigen der Bezeichnungen). Wo immer jemand stand, befand sich auch ein zugewiesener Kategorie-Sektor, der falsche oder der richtige, je nach dem, wie bewusst sich das Publikum bewegte. Und das aufgelegte Kritzelheft für Anregungen zur Rock- und Jugendkultur im Thurgau blieb … weitgehend leer. Es schien schwerzufallen, sich für seine Wünsche stark zu machen, Farbe zu bekennen und dafür vielleicht auch etwas zu leisten, was sich auch darin zeigte, dass vielen nicht bewusst war, unter welchem Kategorienpfeil sie eben standen.

Freddy, Philipp, Michael und ihr anderen, Bands und HelferInnen, die ihr das eure dazu beigetragen habt: Vielen Dank. (bw)

 

 

 

20. Mai 2014: Jahresbericht 2013 der Stiftung online

Nun ist der Jahresbericht 2013 online. Er schlägt einesteils entschiedenere Töne an, anderseits ist er auch nachdenk-
licher als frühere Berichte. Die rein pragmatischen Ent- scheidungen haben etwas abgenommen, eine Art "Courant normal" macht sich breit. Das bietet nun den Raum für Fragen, die uns seit langer Zeit beschäftigen. Wie ist die Zukunft der Komturei aufzugleisen, dass es inhaltlich für die nächsten paar Jahrzehnte reicht und welche Rahmenbeding- ungen braucht sie.
Hier ist der Link zum Bericht 2013 (längere Ladezeit) 


17. März 2014:
Bericht zu PILGRIM-Premiere in der ThurgauerZeitung - lesen


05. Dezember 2013: Schliessung der Pilgerherberge

Zum Ende dieser Saison hat die Pilgerherberge ihre Tore geschlossen. Als das Haus 2007 eröffnet wurde, gingen die damaligen Initianten der Stiftung davon aus, dass die Herberge bald von einem grossen Komtureibetrieb mit festem Personal nebenher mitgetragen würde. Wie wir wissen, trat dies nicht ein. Als Folge wurde versucht, die Herberge als eigenständigen Betrieb zu führen. Ein schwieriges Unterfangen. Vier Jahre wurde sie aus dem Stiftungsrat heraus betrieben und nun deren zwei von einer Betriebsgruppe aus BewohnerInnen der Komturei. Inhaltlich mag sich die viele Fronarbeit aller, lange Präsenzzeiten und ein grosser Aufwand für die Bereitstellung, gelohnt haben. Materiell traf dies aber für alle Beteiligten niemals zu.

Die einzelnen Projekte der Stiftung sollen sich selber tragen. Sie müssen ihre Unkostenbeiträge erbringen, sowie die Rückstellungen für Unterhalt und Ausbau. Es gilt Quersubventionierungen zu verhindern, aufgrund derer sich unbefriedigende Zustände gefährlich schönreden lassen. Trotz einem sehr niedrigen Mietansatz konnte mit der Betriebsgruppe kein Vertrag abgeschlossen werden. Es ist wirklich nicht leicht, mit einem gemeinnützigen Gäste-Projekt kostendeckend zu arbeiten. Ein deshalb von der Betriebsgruppe angestrebter Trägerverein formierte sich nicht. Da die Stiftung diese Lage nicht weiter so laufenlassen konnte, entschied sie sich, statt passiv den Weg der „Schmerzen ohne Ende“, aktiv jenen des „Endes mit Schmerzen“ zu gehen.

Da auch die Jungwacht die von ihr genutzten Räume verlässt, hat der Stiftungsrat nun freie Hand. Er wird sich im kommenden Jahr intensiv mit dem „Kaufmannhaus“, so heisst die Liegenschaft, beschäftigen, notwendige Unterhaltsarbeiten und Ausbauten veranlassen und das Haus einer neuen Verwendung zuführen oder darin ein eigenes, neues Projekt realisieren. Alle Optionen sind offen.

Das Pilgerthema bleibt in unseren Gedanken, jedoch nicht in der bisherigen Form.


29. August 2013: Die Dracula-Aufführung am Verschiebetag

Ein wenig sieht es aus, als hätten wir keine anderen Sachen zu berichten. Dem ist nicht so, folgt aber später.

Frisch und bilderreich präsent ist aber die Dracula-Aufführung mit dem Theater Kanton Zürich im Hof der Komturei. Allseits fast ein "Überlupf" und danach - müde und zufrieden. Nur ein paar Worte und dann die Bilder: Ausverkauft - geniale Aufführung - glückliches Ensemble - geniales Essen - zufriedene Leute - Stimmungen wie sie nur hier möglich sind - Helfer vom Feinsten und einfach so. Also rundum gelungen und unserseits ein dickes Dankeschön an alle, die mitgezogen haben. Genug der Worte - nach alledem ist Silvan am Schlafen.

 

 

27. Juni 2013: Die Dracula-Aufführung ...

... des Theater Kanton Zürich im Hof der Komturei musste aus Wettergründen auf den vorgesehenen Alternativtermin verschoben werden. Das Spektakel findet nun statt am 29. August 2013 - wiederum an einem Donnerstag.
Alle Angaben gelten unverändert nun für dieses Datum und die Reservationen bleiben erhalten, wenn sie nicht ausdrücklich zurückgezogen werden.
Wir entschuldigen uns für allfällige Unannehmlichkeiten - dem Wetter kommen auch wir nicht bei :-)

 

28. Mai 2013: Der Jahresbericht 2012 der Stiftung ist online: HIER

 

15. Mai 2013: Frühlingserwachen

Still war es in diesen langen, kalten und dunkeln Tagen. Ganz verschämt fanden in der Komtureibeiz einige erste Konzerte und Anlässe statt, dann die Vereinsversammlung, die einen neuen Vorstand wählte und der Setzlingsmarkt erlebte seine zweite Auflage. Die Reparaturen an den Gebäuden gingen weiter und das restaurierte Tor wartet auf seine Rückkehr an den alten Platz. Und der erste Brunch der offenen Komturei, jeweils am 1. Sonntag des Monats (bis Oktober), liegt hinter uns.

Es gibt viel zu reden auf dem Gelände, verschiedene Sichten und Projekte harren der Klärung - wir sind mehr Menschen geworden hier und haben damit zugleich mehr Fragen zu stellen und - Lösungen zu finden :-). In diesen Tagen erscheint der neue Jahresbericht der Stiftung, der einige dieser Fragen aufwirft und vermelden darf, dass die Stiftung schwarze Zahlen schreibt und nun auf einem kleinen aber soliden Stück Boden steht. Wir können uns etwas mehr den Inhalten widmen als auch schon.

Einige Bilder vom Setzlingsmarkt - ja, es ist wahr ... die kalten Tage sind Schnee von gestern ...

 

31. Dezember: Ein Satz zum Schluss:

Nach dem Weihnachtsessen in der Komturei, der wenigen Leute wegen ins wärmere Parterre des „Kreuz“ verlegt,  …
... also nach Julienne in frisch gemachter Haus-Bouillon, portweingefärbtem Siedfleisch, Salat mit Kürbiskernsauce, 15 erlesenen Sorten Käse aus der Schweiz, Italien und Frankreich, alle in genau richtiger Reife, nach Trüffel-, Paprika-, Radieschen- und spezieller Tartar-Sauce, einer Platte Saurem, gedämpften Morcheln in Butter mit 90jährigem Balsamico, feinen Salamettis, Thonsalat an Weisswein-Ei-Rahmsauce mit Dill, schmelzenden Datteln, duftenden Nüssen, angebratenen Zucchettischeiben in einer Vinaigrette, sautierten Champignons mit Echalotten und Kräutern im Chicoréblatt, einem abschliessenden Feigen-Orangen-Salat, begleitet von einigen Flaschen Primitivo, Komtureibier anderen Getränken und weiteren Beilagen, alles zusammen geeignet, jedes hochnäsige „was nur Gschwellti?“ in den Wind zu schlagen …
… gelangen wir zum Schlusspunkt des Komturei-Jahres und wünschen allen die uns nahe stehen, alten und neuen Freunden, Mitbewohnerinnen und – bewohnern  und auch den unentwegten Nörglern und Angsthasen, die ja manche unserer eigenen Fragen teilen, von Herzen ein …

… GUTES NEUES JAHR …

… verbunden mit dem Dank für die Treue und für alles, was ihr beigetragen habt, um die Komturei wieder einige Schritte weiter zu bringen.




04. Oktober 2012 - Dies und das:
Die Informationen flossen etwas spärlich dieses Jahr. Das erweckte den Eindruck , die Komturei hätte Betriebsferien gemacht. So war es nicht. Vorallem in der Komtureibeiz war intensives Leben und fast jedes Wochenende etwas los. Wir möchten uns in diesem Zusammenhange bei unseren Nachbarn entschuldigen, die da und dort etwas lauteren Klängen ausgesetzt waren. Wir unternehmen nach wie vor alles, um diese Störungen zu vermeiden.

Die Stiftung organisierte erstmals ein ausführliches Sponsoren-Dinner, „Autumn Leaves“, ein überaus schöner und unterhaltsamer Anlass mit Gaumen- und Musikfreuden, den wir weiterführen werden. Am Tag der offenen Türe der Pilgerherberge empfingen wir Gäste aus der Umgebung. Einerseits wollten wir die Neugier befriedigen und wunderten uns anderseits, dass nicht so viele den Weg in die wunderschön hergerichtete Herberge fanden. Diesem Anlass folgt nun zur Unterstützung des Herbergeteams die Gründung eines Vereines.
An der WEGA präsentierte die Stiftung auf der Hauptbühne das neue JOHANNITER KOMTUREI BIER. Der letzte Komtur war anwesend, versuchte und segnete unser Bier mit seiner Begeisterung.
Alle öffentlichen Anlässe sind im Programmteil der Seite abgelegt uns nachlesbar, so lassen wir nun die Bilder sprechen:


28. September 2012
: Artikel Thurgauerzeitung
über das neue Johanniter Komturei Bier

Es hat sich etwas eingebürgert in der Komturei. Wir schweigen lange, arbeiten im Hintergrund an den formellen Wegen vorbei. Und dann taucht wie plötzlich Neues auf. Diesmal ist es das neue JOHANNITER KOMTUREI BIER. Link zum Artikel: lesen 

Erste Bierpräsentation: Sonntag, 30. September 2012, ab 10.45 Uhr, an der Wega in Weinfelden,
Rathausplatz, TKB-Bühne und Stand von ZISCH.TG/Appenzellerbier


21. September 2012 - Thurgauer Zeitung
Artikel über die neue Crew der Pilgerherberge - lesen


11. Juli 2012 - ThurgauerZeitung
Artikel über den aktuellen Stand der Stiftung Komturei - lesen


25. Juni 2012
- Eine kurze Reise durch die Geschichte der Komturei
Co-Präsident und Webmaster Benedikt verschickte das folgene E-Mail an seine Kollegen:
... nachdem unser Buch weissdergeierwann erscheinen wird, ich die Leute Jahr um Jahr nirgends hin verweisen kann, sie mich mit den immer gleichen Fragen durchlöchern, deren Antworten sie drei Minuten später schon vergessen haben, ich definitiv keine professionelle Märchentante bin und nicht der grosse Schwätzer, für den mich manche halten und doch immer mündliche Überlieferung betreiben muss, habe ich mich entschieden, zweidrei Tage in eine lesbare Zusammenfassung zur Komtureigeschichte zu bröseln, die ich, nach dem OK meines Privatlektors Thomas, anbei durch den Äther jage, in der Hoffnung sie erzeuge vorallem im letzten Teil das eine oder andere Schmunzeln.
Link zum Text

12. Juni 2012 - Der Jahresbericht 2011 ist online - LINK auf die Download-Seite
Erstmals stellen wir unseren Jahresbericht ins Netz, um damit noch mehr Transparenz zu schaffen. Es ist auch ein kleiner Fingerzeig in Richtung jener Zeitgenossen, welche die Fassade der Komturei bemängeln, ohne sich wirklich für die Stiftung zu interessieren: Wir arbeiten an den Inhalten, die Kulissen können warten und wir widerlegen gedankenloses Geschwätz mit offenen Fakten. Die Stiftung hat nach einem fast dreijährigen Hindernislauf erstmals eine schwarze Zahl geschieben und so alle effekthaschenden Bedenkenträger in den Regen gestellt. "Freude herrscht ... :-)"
Ohne das tatkräftige Mittragen vieler Freunde wäre das nicht möglich gewesen. Darum ein mal mehr: DANKE.


28. Mai 2012 - Neue Fotos von Erica Seitz auf unserer Facebook-Seite
Erica ist seit Jahren eine äusserst aufmerksame Beobachterin der neueren Komtureigeschichte und hat in all' den Jahren unzählige Fotos gemacht ... und macht sie noch. Zudem ist sie Vorstandsmitglied des Vereines Komturei Tobel - aus dem vor Jahren schliesslich die Stiftung wuchs. LINK zur Facebookseite.


08. Mai 2012 - Verein Komturei: Jahresversammlung

In der Komtureibeiz fand die gut besuchte Vereinsversammlung statt, mit alten und vielen neuen Gesichtern.  Der grosse Aufwand hat sich gelohnt, wovon sich alle in der Komtureibeiz überzeugen konnten. Deren Betrieb hat sich stabilisiert, Abschreibungen konnten getätigt werden, die Anlässe wurden ausgebaut. Drei neue Leute sind zur „Beizengruppe“ gestossen, so dass nun die Lasten auf mehr Schultern verteilt worden sind.
Und der Ton war anders. Anregungen wurden abgegeben, da und dort Fragen gestellt – aber nicht mehr jene bohrenden Pfeile, unter denen die Vereinsleitung in den letzten Jahren litt, als Folge der damaligen Situation der Stiftung Komturei  (die ihrerseits auch wieder besser steht). Einstimmigkeit kennzeichnete die Versammlung im wahrsten Sinne des Wortes.
Toni Kappeler hat den Vereinsvorstand aus Zeitgründen verlassen (herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit) und Tom Heinzer, unser zeitweiser Nachbar in Tobel, wurde neu in den Vorstand gewählt. Zum Ausklang führte uns Hannes Stricker, Verfasser des Büchleins "Pilgern bringt's", mit Bildern und Erzählungen auf den Pilgerweg von Tobel nach Santjago de Compostela.
Die Stiftung  dankt dem Verein für sein extrem grosses Engagement und ganz speziell den Freunden im Vorstand und der Beizengruppe.  Deren Arbeit und die Solidarität des Vereines ist für die weitere Entwicklung der Komturei von unschätzbarem Wert. Danke.
Link zu Verein und Komtureibeiz gleich hier ganz links.

Artikel Thurgauerzeitung

 

29. April 2012 - Setzlinge, Stände, Vogelgezwitscher …

… plantschende Kinder, Brunch mit selbstgemachten Zöpfen, warmes Wetter und der Frühlingshof der Komturei. Ein fast etwas unerwartet grosses Publikum schaute, tastete, schnupperte, kaufte, tauschte sich durch die angebotene Fülle der Setzlinge und nicht wenige verbrachten hier gleich den ganzen Nachmittag. Zum ersten Mal in diesem Jahr wieder diese zauberhafte Stimmung: Menschen die etwas taten,  andere erholten sich einfach, ruhiger  Austausch wohin man schaute, kein plärrender Sound im Hintergrund, Themen noch und noch. Inselgefühl mit Appetit auf mehr und wieder …
Für alles was dahinter steckte:
Danke Alice, Ursina, Tom und danke auch Urs und Maria.



28. März 2012 - Steppenbrand in Komturalien
Verschwitzte Gärtnerinnen, Kannenschleppen zum Feuer, Aufmarsch der Feuerwehr, sichern der Brandstelle (Handybild), Polizeibesuch und innerfamiliäres Publikum. Känguruh geflohen - es war wohl die Sonne und eine Glasscherbe.

 

25. März 2012 - Irgendwie anders, dieser Frühjahrstag:
Eine Gruppe Menschen arbeitet in der Pilgerherberge und an ihrer Umgebung, andere bereiten im Hof die Beiz für den Abend vor und betreuen Besuche. Vor der Traubenscheune haben Kinder ein Sitzungszimmer eingerichtet, Kim fragt sich mit Kuscheltier, Giesskanne und Kinderwagen in der Schubkarre wer sie nun schieben wird. Ein Teil der Leute trifft sich zum Kaffee im „Kreuz“, danach gehe ich hinauf zur Komturei, deren Tür im neuen Licht des erwachenden Jahres anders aussieht als gewöhnlich. Auf dem Rückweg laden Nachbarn mich zum Essen ein. Zum Ende des Tages entführen uns Marco Todisco und seine Musiker in eine Welt filigraner Musik und Gedanken. Irgendwie anders, dieser Frühjahrstag. Ja, wir haben alle sehr viel dafür getan - und trotzdem ist er ein Geschenk.

 

13. März 2012: Ja!? Hallo ... ? Wir sind wieder hier ... !

Pünktlich mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht auch die Komturei. Zwar haben bereits wieder Konzerte stattgefunden und private Anlässe bevölkerten die Komtureibeiz, sichtbar war das aber nicht. Die Eisschäden sind behoben, es folgen noch die Dächer. Die Förster putzen den Schutzwald rechts vom Bach, die neuen Nachbarn kitzeln den Garten links vom Tor zurück ins Leben, pflanzen oben im Lustgärtchen oder neben der Pilgerherberge neue Bäume. Auch um das Haus zur Traube erwacht Leben und sogar die Pilgerherberge erwartet eine aktivere Zukunft. Drei neue Komtureibewohner starten einen neuen Versuch, das „Ding zum Fliegen“ zu bringen und wir werden mithelfen wo wir nur können. Neu wird es Frühstück geben, Vermietung an Kleingruppen und Seminare und sogar ein Einsiedlerzimmer wird eingerichtet. In einigen Wochen ist die WC-Situation der Beiz gelöst, wird es einen Wechsel im Bavahaus geben und nebenher verfolgen wir unser Bauprojekt für den Vorhof, welches in etwa gleicher Weise wie der Umbau der Traube wachsen wird: Also langsam und seriös. Die Blätter entrollen sich und wir freuen uns auf die kommende Zeit und die Menschen in der Komturei.

 

 

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22. Dezember : Artikel Wiler Nachrichten zu 24. Dez. in der Komturei: lesen

30. September bis 03. Oktober:
Einmal mehr ein prall gefülltes Wochenende in der Komturei, mit Menschen sowohl aus allen Ecken der Gesellschaft als auch des Kantons. Am Freitag die Eröffnung der Südthurgauer Kulturtage mit gegen 90 Gästen und Oliver Kühne, der provokativ-nachdenklich-humoristisch durch das Abendprogramm führte. Dann über die Tage die friedliche Eintracht zwischen filigraner Lichtinstallation (A. & P. Neubauer), den Steinskulpturen von Agathe Hasler-Geiser und der gleichzeitig laufenden Tattoo-Ausstellung von Gass Rupp. Am Sonntag lasen die vom Verein Komturei ausgewählten Autorinnen und Autoren ihre Geschichten vor einem beachtlichen Publikum, von dem anschliessend viele noch lange in der Komturei verblieben. Zugleich hatte der Stiftungsrat die Freunde der Komturei zum Brunch geladen, um mit diesen Menschen den Kontakt zu pflegen, die nun massgeblich an den neuen Entwicklungen der Komturei  beteiligt sind. Verein und Stiftung gelangen damit allmählich an das Ende einer ereignisreichen Saison, die von allen recht viel abverlangte, aber zugleich allen Bereicherung und neue Erfahrungen brachte.
Hier sind die Geschichten vom 2. Oktober runterzuladen 

Nebenher sei erwähnt, dass das Haus zur Traube nun voll vermietet ist. Neu zu uns gestossen sind Alice, Tom mit Kym, sowie Ursina, Freddy und Michael – vorbei die Zeit der abendlich dunkeln Fenster  am Eingang zur Komturei … weitere Lichter werden folgen. In jeder Beziehung. Und wenn wir schon bei den Beiläufigkeiten sind: Die Stützmauer beim Parkplatz wächst, so wird das Haus der neuen Nachbarn auf dem Hügel keinesfalls auf den Parkplatz rutschen und mir einem Superprovisorium wird zukünftig verhindert, dass weitere Säuren menschlicher Überflüssigkeiten im Erdreich der Komturei versickern.

19. September -Tagblatt Medien: Artikel über den Astrologie-Vortrag von Jacqueline Schmutz im Rahmen der Tattoo-Ausstellung. lesen

29. August - thurgaukultur.ch: ...... drei Fragen an Benedikt Wälder, gestellt von Brigitta Hochuli ... Link zur Lektüre oder PDF

29. August - Tagblatt Medien zu "Persönlich" aus der Komturei
Neben den breit gestreuten Vorankündigungen erschien heute ein Artikel zur DRS Sendung aus der Komtureibeiz. Sooo "cool" war der Mönch allerdings auch wieder nicht, wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann. Sein Stress bestand aus dem ständigen Aussortieren der Aussagen, die er machen wollte und dem Zügeln seiner Gefühle bei bestimmten Themen ... :-): lesen

27./28. August - Komturei Total:
Dieses Wochenende hatte es in sich. Tage, Abende, Räumfreinacht für die Komtureibeiz, Menschen kamen und gingen, völlige Publikumswechsel , ohne Ende bevölkerten neue Gesichter die Komturei. Erst die Tattoo-Ausstellung mit ihren Besuchen, dann zwei Hard-Rock-Konzerte mit „Brut“ und „Within Walls“: Eher wenig Leute, zuviel Vergleichbares lief auf Bühnen anderorts, dafür wie ein grosses Familienfest. Am Sonntagmorgen folgte Radio DRS „Persönlich“ live aus der Komturei Tobel mit vielen Besuchern von weit her. Daniel Hitzig hielt erfolgreich die quirlige Verena Rothenbühler, thurgaustämmige Historikerin im Züribiet und den ebenfalls quirligen Benedikt Wälder, Zürcher Mönch im Thurgau, auf überschaubaren Gedankenwegen zu Leben, Denken, Thurgau, Komturei, Wege, Pflege und Vision. Es folgte der gemütliche Nachmittag mit vielen Gästen im Komtureihof. Am Abend dann eine musikalisch Reise durch die Weiten Zentralasiens, poetisch, feingestrickt, verträumt, melancholisch und verspielter Wind. Der Zürcher Jazzer und seine beiden Freunde brachten ein Kribbeln auf den Weg, auf dass die Musik in einem weiterspiele. Und die Komturei-Crew? Sackmüde aber zufrieden.
Links: Sendung „Persönlich vom 28.8.11“, Verena Rothenbühler, Benedikt Wälder, „Within Walls“, „Brut“ und „Trio Interkontinental“

22. August - Tagblatt Medien
Artikel von Michael Hug über die Lesung von Diana Dengler in der Komturei zum Thema "Tattoo in der Literatur" (Tattoo-Ausstellung von Gass Rupp): lesen
Link zur Ausstellung

19. August - Tagblatt Medien
Ausführlicher Artikel von Michael Hug über Gass Rupp, der in der Komturei mit seiner Tattoo-Ausstellung Gast ist: lesen
Und hier der Link zum Anlass

16. August - Artikel im E-Magazin SeeMoZ
"kritisch-widerborstig-informativ / Lesenswertes aus Kultur und Politik für den Bodenseeraum und das befreundete Ausland".
DEN Link würde ich herauskopieren, wenn es nicht schon geschehen wäre :-): www.seemoz.de. Der Artikel behandelt die Komturei in verschiedenen Bereichen: LINK zum Originalartikel und hier gehts zur PDF-Druckversion

12. August - Vernissage "Unter die Haut ins Herz" - Tattoo
Fasziniert hörten die vielen Vernissage-BesucherInnen zu. Mit Leidenschaft erzählte Gass Rupp aus seinem Lebensweg, durchgeschüttelt, spannend, bunt, verunsichert, trotzig, zärtlich, lachend ... auffallend die Verbindung dieses erzählten Lebens mit dem, was der Erzähler wirklich lebt. Authentizität. Sie begegnet dem Besucher Schritt um Schritt bei seinem Gang durch die Ausstellung, die eigentlich "Die Welt der tausend Bilder" heissen müsste. Tausend Suchen nach Formen, Aussagen, Lebenszeichen. Ob hier ein Künstler Tattoos sticht oder ein Tätowierer Kunst auf die Haut bringt, verwischt sich elegant. Bei meinem nächtlichen Gang durch die Ausstellung, ich hatte tagsüber das Fotografieren vergessen, eröffnete sich mir eine formale und inhaltliche Bilderwelt, die ich so noch nie gesehen habe und niemals hinter dem Begriff "Tattoo" vermutet hätte. Danke. Schon wieder Vorurteil über Bord gegangen ...

Gass Rupp hütet in den Öffnungszeiten die Ausstellung praktisch durchgehend selber, mit Neugier auf die Besucher und in Vorfreude auf viele Gespräche.

Vor einigen Tagen sendete TELETOP einen Beitrag über Gass Rupp. Hier klicken führt auf die Top-News vom 11. August mit dem kurzen Film.

(Benedikt Wälder)


11. August - Artikel Thurgauer Zeitung / Tagblattmedien:
Einen über die TATTOO-Sommer mit Gass Rupp: lesen
Ein anderer über die Komtureibeiz und die Beizergruppe: lesen

01. August - neue Komtureibewohner
Herzlich begrüssen wir die ersten Trauben-BewohnerInnen Catherine und Dani mit Salim, Juli und Sander. Hebets guet bi eus .. :-)

23. Juli - Artikel Thurgauer Zeitung
Über den Pilgerverkehr in Tobel, mit Seitenblick auf die Pilgerherberge der Komturei, die aus personellen Gründen nur beschränkt in Betrieb ist: lesen

18. Juli - Artikel Thurgauer Zeitung
Bericht über das Openair-Kino im Hof der Komturei: lesen

18. Juli - Bericht TELETOP
über Benedikt Wälder, Co-Präsident der Stiftung
Hier klicken führt auf die Top-News vom 18. Juli mit dem kurzen Film.

12. Juli - Artikel "Rock im Knast" Tagblatt/Thurgauer Zeitung
Statt einer eignenen Berichterstattung: lesen

03. Juli - Artikel in "Moneta" -
Magazin der Alternativen Bank Schweiz, also nicht der Bank, die uns hängenliess und nicht jener paar, die uns aus politischen Gründen abwiesen, aber die Bank mit Weitblick, Nachhaltigkeitgedanken und unternehmerischem Verständnis, welches einfach mehr beinhaltet als nur die virtuose Jonglage mit Zahlenreihen: lesen
Link zur ganzen Ausgabe

30. Juni - Zwei Artikel in den Wiler Nachrichten:
Einer zu "Rock im Knast II" über den Anlass, Freddy Fässler
und Michel Wüthrich - lesen
Link zum Anlass
 und Programm Komturei
Der andere Artikel zum 2. Rang des Photoklubs Hinterthurgau mit Bildern aus der Komturei zu Thema "Stille"- lesen

28. Juni - Durchblicke und Einblicke
In den vergangenen Jahren wunderte sich der Webmaster immer wieder, wie schattenhaft die Durch- und Einblicke jener Zeitgenossen waren, die sich von aussen mit der Komturei beschäftigten. Umso mehr stürzt sich der Webmaster natürlich auf die Möglichkeit eines Tiefblickes: Heute wird rund um die Strassenbrücke unser Hartenauerbach saniert. Der Bach wurde einst von Insassen des Gefängnisses mit Holzplanken belegt und mit Seitenmauern versehen, um ihn zu zähmen. Gleich bei der Brücke hat er sich tief eingefressen. Das Füllen dieses Loches erlaubte heute einen tiefen Blick auf die ursprüngliche Struktur des Baches. Weiter unten ist der Bach in letzter Zeit renaturiert worden und weitere Teile werden folgen.

28. Juni - Artikel im "Ultreïa" / No. 47 / Mai 2011
Zweisprachiger, ausführlicher Artikel. "Ultreïa" ist die Zeitschrift der "Freunde des Jakobswegs". Auf deren Webseite gehts HIER.

21. Juni - Alles durcheinander - und die Zeit läuft

Die vergangene Zeit war gespickt mit "No-News", einzelnen Sachen, die keinen wirklichen Sinn ergeben. Solche Zeiten gibt es immer wieder. So wollen wir nun einige dieser Nachrichten nun zusammenfassen:
Haus zur Traube - neue Nachbarn:
Langsam wird klar, wer in den nächsten Wochen und Monaten einziehen wird und wir freuen uns auf diese Nachbarn. So wie die Aktien derzeit stehen, werden zwei Elternpaare mit insgesamt vier Kindern aus anderen Gegenden nach Tobel ziehen und zwei junge Thurgauer als Wohngemeinschaft. Allesamt sind sie Menschen, die nicht nur der Wohnung wegen kommen, sondern in der Komturei nach der Umsetzung von Perspektiven suchen.
Bauparzelle: Im Rahmen der Gesundung und Konzentration auf das Wesentliche in der Stiftung, haben wir eine Randparzelle der Komturei verkauft. So konnten wir bereits einen Teil der Hypothek bei der Alternativen Bank wieder tilgen. Zudem wird nun die Mauer beim Parkplatz fertig gestellt und diverse kleine Arbeiten können endlich erledigt werden.
Mieten und Vermietbares: Die Stiftung "überarbeitet" nach wie vor ihren Mieterspiegel, vermietet was sie kann, passt Verträge an marktübliche Konditionen an und dergleichen mehr. Die Situation der Stiftung wird so immer stabiler. 
Spenden: In letzter Zeit hat die Stiftung einige grössere Geld- und Naturalspenden entgegennehmen dürfen. Auch das ein Zeichen auf dem neuen Wege. Dieses Mittragen stärkt und motiviert uns sehr. Danke.
Weiterer Ausbau Komturei: Neue Menschen interessieren sich für Lebensraum in der Komturei. Auch sie engagierte Personen, die mehr wollen als nur hier zu schlafen. Auffallend ist, dass auch diese von weit her kommen, während hier viele die Komturei noch immer plattwalzen wollen. Jaja, der Prophet im eigenen Land ... oder doch "Hansdampf im Schnäggeloch"?
Komtureibeiz: Die Komtureibeiz ist für Anlässe gut gebucht, was uns und dem Verein die Möglichkeit gibt, endlich auch weitere Infrastrukturen an die Hand zu nehmen, wie z.B. die WC-Situation. Es ist enorm, was das kleine Dreierteam an Arbeit leistet.
Rock im Knast: Freddy (unser Tobler Hausfreund) veranstaltet zusammen mit Michel (wiederum sein Freund) das zweite "Rock im Knast" und heute haben die beiden die Akustik ausgelotet.
TATORT KOMTUREI: Entgegen den Ankündigungen findet der TATORT KOMTUREI dieses Jahr nicht statt. Die Organisdatoren gingen, wie man so sagt, letztes Jahr auf dem Zahnfleisch. Es war zuviel. So setzen wir ein Jahr aus und gewinnen so Zeit für eine ausgefeiltere Vorbereitung im nächsten Jahr. Stattdessen steigt: UNTER DIE HAUT INS HERZ - eine fast dreimonatige Veranstaltung von Gass Rupp, mit welcher er ziemlich die ganze Komturei bespielen wird mit Allem rund um das Thema Tatoo: Lesungen, Tatoo-Studio, Tatoo-Ausstellung, Film, Konzert u.a.m. Wir sehen eine Kunst, die keine Fehler duldet ... denn die wären definitiv.

Es ist gut möglich, dass über diesen Sommer in der Komturei spontane Veranstaltungen stattfinden, von denen wir selbst noch keine Ahnung haben ... wir bitten um Aufmerksamkeit :-)).

13. Mai - Stiftungsrat wird Beizenrat

Eine kleine aber angeregte Runde folgte der Einladung des Stiftungsrates, der an diesem Abend für den Beizbetrieb der Komtureibeiz zuständig war. Der Anlass war gezeichnet von viel informellem Informationsaustausch. Wer wollte, hatte die Gelegenheit, die Mitglieder näher kennen zu lernen und aus erster Hand mehr über die Stiftung und ihren aktuellen Weg zu erfahren. Wir hätten uns sehr gewünscht, dass einige Gäste mehr erschienen wären, vor allem auch jene, die genau wissen, wie es mit der Stiftung weiter gehen müsste – von ihnen hätten wir gerne dazugelernt … 


17. März - Wohin mit all' dem Kies?


16. März - Spurensuche

Es ist ein spezielles Gefühl, das einen bei den Gängen durch die Traube befällt. Vorbei an den Spuren alter Zeiten zu sehen, wie sich das Neue mit der Geschichte nahtlos verzahnt. Vor Lebensspuren aus 200 Jahren zu stehen, sie da und dort abzukratzen oder auch für sie einzustehen, in dem sie sichtbar bleiben. Aber auch, wie wir als Folge des kleinen Budgets frühere Fehler wiederholen, die wir eigentlich beheben müssten. Insgesamt sind nun die Schritte grösser, die viele Kleinarbeit der letzten Wochen wird sichtbar zu einem Ganzen. So wird das anfangs scheu gedachte "Kapitel Traube" zur gelebten Realität, zum ausgeführten Projekt, derzeit getragen von einer Crew, die sich zwischendurch mehr zu sagen hat, als nur sachbezogenen Informationsaustausch zu pflegen ... eine spezielle Baustelle. Danke allen, die das mitziehen.


11. März - Traube und Geduld

Sie braucht Geduld, die Traube. Nervige Detailsuche, kleine und grosse Jobs in Mengen. Wenn die neuen Fenster fertig montiert sind, bauen wir dann noch ein neues Haus dran ran. Allesinallem ziehen wir aber guter Dinge in Richtung April.
Hier ist noch der neuste VERMIETUNGSFLYER zur weiteren Verbreitung.


1. März - Die Traube reift ...

Unklar ist, was schwieriger ist: Spuren suchen oder Spuren setzen. Klar ist in unserem Falle das Setzen teurer als das Suchen. Morgen kommt der Heizkessel, Ende der Woche die neuen Fenster und dazwischen fällt die Antenne vom Dach. Die Mauern sind bald entbröckelt, bereit für die Maler und wir freuen uns auf warmes Wasser. Der auf dem Bild ganz rechts? Das ist Silvan, der Stiftungsrat der neuen Generation. Er begnügt sich nicht mit Stiften und Rat, sondern schreitet zur Tat - hey ... danke ...

                    Hier gibts einen Flyer für Mietinteressenten: KLICK


19. Februar - Komtureibeiz: Helferessen

Die "Beizengruppe" des Vereines Komturei lud zum Helferessen in der inzwischen recht gut beheizten Komtureibeiz. 20 von 30 eingeladenen Helferinnen und Helfern sassen an der üppigen Tafel, wurden verwöhnt und verbrachten einen langen Abend. Sie alle hatten sich an der Umgestaltung der Komtureibeiz beteiligt oder in der ersten Zeit der Betriebsaufnahme kräftig mitgeholfen.
Noch einmal gratulieren wir von der Stiftung zu diesem Werk. Und wir danken von Herzen auch unsererseits für die immensen Anstrengungen aller Beteiligten.
Die Komtureibeiz ist ein wichtiger und zukunftsweisender Pfeiler für die Komturei. (Foto: Erica Seitz)



9. Februar . Haus zur Traube: Sanfte Renovation

Zwei Jahre hat es gedauert. Wir haben uns aus der Katastrophe herausgewunden, sind noch nicht allzu selbstsicher, aber erstmals wieder zuversichtlich. Kämpfe waren das, viele Gänge nötig, Rückschläge gab es zu verdauen,  Unverständnis zu parieren und jetzt ist der Neuanfang möglich geworden: Das Haus zur Traube wird mit der Unterstützung von Freunden und der Alternativen Bank Schweiz renoviert. Es  entsteht einfacher, erschwinglicher Wohnraum, den wir vorzugsweise an Menschen vermieten, die den Ideen der Stiftung und des Vereines nahestehen. Derzeit wird im Inneren des Hauses alles neu gestrichen, eine Zentralheizung eingebaut, wo nötig die sanitären Installationen erneuert  und die Stromleitungen saniert. Neue Fenster und zahllose Reparaturen werden folgen. Dies alles mit Vorgaben, die günstige Mieten möglich machen - halt ohne Balkone, dafür mit Garten und 45‘000 Quadratmetern Auslauf in der Komturei mit ihrer historischen Substanz und sympathischen Nachbarn.

Mit dabei ist eine Crew von Handwerkern unseres Vertrauens, zwei Nachbarn helfen mit und auch zwei Stiftungsräte sind auf der Baustelle anzutreffen. Für die Stiftung  ist die Traube das erste grössere Zeichen der neuen Gangart in der Komturei, kleinere gab es schon, positiv vorbei an jeglichem Geschwätz aus nah und fern. Im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten und Kräfte nehmen wir mit Partnern überschaubare, grössere und kleinere Schritte in Angriff und ziehen sie durch.

Vielen Dank all‘ jenen, die finanziell und mit ihrem Vertrauen mitgeholfen haben und den Handwerkerinnen und Handwerkern die gerade jetzt die Traube aufpolieren …
Und diesmal auch ganz herzlichen Dank in eigener Sache: An meine Mit-Stiftungsräte, die diese zwei schwierigen Jahre konfliktfähig, mit grossem Zusammenhalt und viel Engagement getragen haben.


04. Januar - Thurgauer Zeitung Artikel zu "Traube" und Stiftung: lesen

31. Dezember - "guets Alts und guets Neus":
Die Komturei hat endlich etwas Ruhe gehabt, einige Monate ohne Halbinformationen und Einwürfe, nach denen jeweils unsere Kräfte unnötig verschleudert wurden. Abgesehen davon schauen wir auf ein gutes Jahr zurück. Wir haben den von uns deklarierten langsamen Weg der kleinen Schritte ausgestaltet mit erfreulichen Resultaten: …
Ganzer Text - hier klicken

27. Dezember - Artikel Thurgauer Zeitung zum 24. in der Komturei: lesen

24. Dezember - Weihnacht in der Komturei: Mit maximal 14 Gästen hatten wir gerechnet, mehr als 30 waren wir dann, die an der langen Tafel sassen, welche wir gemeinsam zurechtgerückt hatten. Eine exklusive Julienne mit Trüffeln (danke dir und deinen Messern, Maurus), ein raffinierter Salat, Auswahlnotstand vor reichen Platten mit Käse und Zutaten, Schüsseln kleiner Kartoffeln, einige gute Weine und zum Schluss ein Orangen-Feigen-Nuss-Salat und Torten. Das war's.
Nein, das war's nicht! Da gab es noch eine Geschichte über ein Geschehnis an Weihnachten, welches eine Liebesgeschichte war, eine Crew die sich wundersam vergrösserte, friedliche Menschen, die einen kannten sich, andere nicht und obwohl wir für diesen Abend nichts verlangten, war zum Ende etwas mehr in der Sammelbüchse, als wir für alles ausgegeben hatten. Wir haben uns also rundum gegenseitig eingeladen. Alles zusammen duftet irgendwie nach einem Wiedersehen im nächsten Jahr.
Danke allen, sowohl denen die arbeiteten oder anderes beisteuerten, als auch jenen die sassen und mit uns den Abend und seine Stimmung teilten. Es war ein kleiner Vorgeschmack jener Komturei, von der wir "träumen" und an der wir arbeiten ...



22. Dezember -
Weihnachten in der Komturei. Identische Artikel in der Wiler Zeitung und der Thurgauerzeitung (hier abgelegt). lesen

29. November - Adventfeier
des Verein's Komturei in der Komtureibeiz: Verzaubert im Kerzenlicht, von Rosenduft umweht ging die Märchenreise in den Orient. Die rosengleiche Gülilah fand ihren Prinzen, wie es sich gehört, trotz der Schneedecke und der Finnenkerzen, draussen im Hof der Komturei. Glühwein, Suppe, Bratwurst mir Rösti standen bereit ... wir blieben sitzen ...
(Verena Bosshard und Agnes Caduff, Theater Bilitz)


19. November
- Es ist schon so: Krethi und Plethi wissen, was in der Komturei zu tun ist, wie und wann es zu geschehen hat. Sie sind einfach nie da, wenn es etwas zu tun gibt. Sei es auf dem Areal, in der Beiz oder sonstwo. Die Bilder hier: Stiftungsrat Silvan Kappeler und Freund-Nachbar Freddy Fässler beim Schliessen der Scheunenwand. Die klaffende Lücke war die Folge des unvermittelten Baustoppes vor zwei Jahren, der ja von Krethi und Plethi hinlänglich beplappert wurde und somit keiner weiteren Erläuterung bedarf. Weitere klitzekleine Schritte werden folgen und so wächst die Komturei langsam aus dem (nur äusserlichen) Stillstand heraus in die Zukunft.


18. November - Wenzel's Besuch.
Eine kleine Zeitreise zur Komturei durch Kunst und Begegnung. Es geht vergessen, dass die Komturei einige Phasen durchlaufen hat und nicht nur die des Gefängnisses. Ihre Geschichte erstreckt sich über 784 Jahre. Davon war sie 585 als Johanniter-Komturei der wirtschaftliche, kulturelle und zugleich mächtigste Angelpunkt der Region und mit der ganzen damaligen Welt vernetzt. Dann erlebte sie die 164 Jahre als Staatsgefängnis, bevor sie 33 Jahre leer stand, um nun seit 5 Jahren in der Hand einer Stiftung zu liegen. Aus den konfiszierten Gütern der Komturei wurde bei der Gründung des Thurgaus dessen Staatsstruktur wesentlich finanziert. Link zu "Wenzel's Besuch"


17. November - Interview auf thugaukultur.ch
von Brigitta Hochuli über die Komturei, den TATORT und den Herzeigekopf :-). Hier der LINK oder lesen

02. November - für unsere Verhältnisse läuft derzeit ziemlich viel. Aber wir schweigen wie eine klirrende Winternacht. ;-)

07. Oktober - Artikel Thurgauerzeitung: Im Nachgang zur Kantonsrats-Debatte vom 15. September. "No news is good news" (... ?) ausser, dass nächstens in Tobel die Lokalwahlen anstehen (... !). lesen 

02. Oktober - Interpellation und Antrag Kuttruff bezüglich der Komturei: Soeben haben wir die Protokollauszüge der betreffenden Kantonsrat-Sitzung vom 15. September 2010 erhalten und brauchen uns nicht mehr auf die Presseberichte abzustützen:
- Protokollauszug Antrag Kuttruff betr. Stiftungsaufsicht: lesen
- Protokollauszug Interpellation Kuttruff Steuergelder-Komturei: lesen
... hier möchten wir uns der Aussage von Toni Kappeler und seiner Einladung anschliessen.

Und nun noch eine persönliche Bemerkung des Webmasters zu einem Passus im Protokoll (Interpellation), in dem von ihm die Rede ist:
"Die Herberge bleibt dieses Jahr trotz Pilgerjahr meistens geschlossen, da der vor Ort wohnhafte Co-Präsident der Stiftung nicht bereit ist, den nötigen Arbeitsaufwand zu leisten, damit die restaurierte Pilgerherberge betrieben wird."
Danke für die Blumen. Das vom Interpellanten selbst zitierte "Insiderwissen" ist veraltet. Der 60jährige Herbergsvater hat in den bald 3000 Gratisstunden für die Komturei, in denen er kein eigenes Einkommen generieren konnte, körperliche Probleme eingefangen. Einweisungen, tägliches Aufräumen und Reinigen des Hauses sind ihm nur sehr beschränkt möglich. Sollte er wieder genesen, was dauern kann und etwas Glück erfordert, wird er sich auch wieder vermehrt mit körperlichem Einsatz um die Belange der Komturei kümmern. Dabei wird er sich nach den Vorgaben seines Stiftungsrates richten und nicht nach dem Werweiss-Gemunkel aus der Umgebung. Sollte er dort doch einmal mitplaudern, durch und durch praxisbezogen und beweisbar, würde es andernorts wohl ziemlich eng.
(Benedikt Wälder, der faule Herbergsvater) 

18. September - Und hier, nach den neuesten Berichten über die Komturei in den Medien, ein abschliessender, wortloser Kommentar frisch aus dem TATORT KOMTUREI: Andrin Winteler's "SMILE" auf der Komtureiwiese in Aktion. Ein Klick auf das Foto führt auf seine Webseite zum vergrösserten Bild. Rechts von diesem lässt sich nach einigen Sekunden das entsprechende Video starten und ansehen.


16. September - Aufgemotzt mit dem Titel "Erneut massive Kritik an der Komturei Tobel" berichtet die Thurgauer Zeitung über die Debatte zur Interpellation Kuttruff, mit konsequent einseitiger Auswahl der zitierten Voten nach Sinn und Geist des Interpellanten: lesen
Diese "erneute Kritik" ist so neu wie die Ende 2009 eingereichte Interpellation Kuttruff, welche seither mehrmals für warmen Wind in den Medien sorgte. Sie erfolgte nach der Absage des Stiftungsrates an die Gemeinde, ihr eine der Komtureiliegenschaften ("Traube") zu verkaufen, oder sie im Anschluss wenigstens langfristig an den Kanton zu vermieten, um darin ein Durchgangsheim für abgewiesene Asylbewerber einzurichten.
Die Berichterstattung der TZ unterscheidet sich markant von den Wahrnehmungen beteiligter GrossrätInnen, die ein differenzierteres Bild der Debatte zeichnen. Auf diesen Artikel bezogen, lässt sich sagen, dass Fritz Rupp von der Situation in der Pilgerherberge mehr hätte wissen müssen. Seine Familie wurde ausführlich informiert, dass durch unseren eingeschränkten Betrieb (es kann nicht einer alles machen) mehr Pilgergäste in seinem Haus zu erwarten waren. Heidi Grau ist peinlicherweise entgangen, dass die Stiftung keine finanziellen Erwartungen an den Kanton formuliert hat. Wenn die Herren Rupp und Knöpfli den Abbruch der Komturei begrüssen, zeigen sie nur ihr fehlendes Geschichtsverständnis, obwohl sich ihre Parteien auf alle hehren Traditionen zu berufen pflegen. Zuletzt, wie könnte es anders sein, das Durchgangsheim: Was ist daran verwerflich, wenn eine Stiftung mit einer ihrer Liegenschaften (oben erwähnter "Traube") ein konkretes eigenes Projekt verfolgt und das Haus deshalb nicht hergibt? Und was läuft schief, wenn eine solche Absage zum Politikum wird? Wir wissen unsere Antwort, andere haben die ihre. Letztlich weisen wir darauf hin, dass der aktuelle Bericht der Stiftungsaufsicht nicht mit den im Artikel zitierten Aussagen Roland Kuttruffs übereinstimmt. Die Aufsicht stellt genau das fest, was auch der Stiftungsrat jedem bereitwillig erklärt, der danach fragt. Wir verachten politische Winkelzüge, informieren transparent und weit über das Übliche hinaus.
(Hier ganz unten ist der Lauf dieser Geschichte nachzulesen, weitere Unterlagen sind unter DIES&DAS zu finden.)

16. September - Div. Tagblatt Medien/Thurgau Artikel: Wir waren nicht dabei. Was wir lesen klingt nach Scherbengericht in Abwesenheit des wichtigsten Beteiligten. Einige KantonsrätInnen haben sich bei uns über die Aktualität informiert, jene der FDP, CVP, EVP-EDU und SVP waren nicht darunter, auch nicht der Interpellant. Die Redaktionen ihrerseits haben nicht nachgehakt, obwohl sie seitens der Stiftung schon vorher mit den Grundinformationen versorgt wurden.
Somit stellt sich die Frage: Wie macht man Demokratie ohne wirklich informiert zu sein? Stammtischmässig. Jeder "kommt draus" aber keiner weiss es wirklich. Und die es wissen, will man nicht, denn sie verderben nur den Spass am Lamentieren. lesen

In den Titeln und Untertiteln des Tagblatts St. Gallen (gleicher Text, andere Titel) sind Begriffe zu lesen wie "Sorgenkind", "Sackgasse" und "Schiffbruch": "Sorgenkind" - ja, des Stiftungsrates und der direkt Beteiligten. Alles andere ist nur verbal-pathetische Nabelschau der Zuschauer. "Sackgasse" - nein, Wanderweg statt grössenwahnsinnige Autobahn. "Schiffbruch" - wir schwimmen noch und gewinnen zunehmend Land unter den Füssen. Soviel zu den Tücken der Interpretation.
Der Artikel hat den gleichen Wortlaut und ist deshalb nicht im Archiv. Er ist aber hier zu lesen.

14. September - Leserbrief Hans Munz, Kantonsrat, in der Thurgauer Zeitung  bezüglich der Interpellation Kuttruff: lesen

11. September - Tagblatt Medien: Brigitta Hochuli befragt Beatrice Sendner (Denkmalschutz TG) zum Tag des Denkmals - Erwähnung der Komturei und ihres baulichen Zustandes: lesen 
Auszug:
... Dazu gehört wie gesagt zum Beispiel die Komturei Tobel, die im Grossen Rat einmal mehr zu reden geben wird. Was sagt die Denkmalpflegerin zur Komturei?
Sendner: "Sie ist ein grosser Brocken, weil der Anlage noch die Nutzung fehlt. Die Lösung von 1809 mit einem Gefängnis erübrigt sich zum Glück heute. Es gab gute, leider gescheiterte Vorschläge. Im Moment sollte man die Komturei aber ruhen lassen. Es muss ja nicht jedes Objekt bis in den letzten Winkel genutzt werden. Ich betone zudem immer wieder, dass die Rettung der Kartause Ittingen 25 Jahre lang gedauert hat. Und die Komturei ist in einem viel besseren baulichen Zustand."

06. September - Pressemitteilung der Stiftung zur bevorstehenden Debatte im Grossrat (Interpellation/Antrag Kuttruff): lesen

29. August - Bevorstehende Behandlung der Interpellation/Antrag R. Kuttruff im Grossen Rat: Alle erforderlichen Unterlagen für die eigene Meinungsbildung sind in der neuen Rubrik "DIES & DAS" zu finden.
Derweil kümmern wir uns hier in der Komturei weiter um die Zukunft.

26. August - Wiler Nachrichten: Bilderbogen von der Finissage des TATORT KOMTUREI und ein kleiner Text: lesen

24. August - www.kantipark.ch (Jugendradio der Kantonsschule am Burggraben St. Gallen, Sendung 17.08.10). Zielstrebig, beharrlich und differenziert kam Adam Keel vom Jugendradio Kantipark zu seinem Interview mit Benedikt Wälder über die Komturei, den Tatort und die Jungen (hören) und am TATORT KOMTUREI zu jenem mit Steff la Cheffe, über sie und ihre Musik (hören). Man(n) gratuliert :-).

23. August - Thurgauer Zeitung: Leserbrief von Matthias Wiesmann zu den letzten Artikeln bezüglich der Komturei und ihres vertrackten Weges: lesen

23. August - Thurgauer Zeitung: Artikel von Christof Lampart über die Finissage des TATORT KOMTUREI. Es ist mir ein Anliegen festzuhalten, dass Benedikt Wälder MIT-Organisator ist und nicht DER Organisator. Neben Silvan Kappeler waren einige Personen hier in Tobel massiv an der Vorbereitung und Durchführung des TATORT KOMTUREI beteiligt. Benedikt Wälder war u.a. für die Kommunikation zuständig: lesen

22. August - thurgaukultur.ch, Blog von Brigitta Hochuli: Bericht über die Finissage mit Augenmerk auf "Jugend und Kunst": lesen
Es ist ein Blog zum Mitreden ... also los, HIER der Link.

22. August – Finissage TATORT KOMTUREI: Jetzt den Kopf auslüften, nach diesen Wochen des Vibrierens, der Detailversessenheit, der Hochgefühle und gelegentlicher Niedergeschlagenheit. Wohin mit den tausend Momentaufnahmen im Hirn und mit den Fragen nach dem zukünftigen Weg des TATORT KOMTUREI? Er wird bereits angedacht, wird in Teilen etwas "geordneter" daher kommen. Hoffentlich aber immer weniger brav, mit Lücken für Improvisation und Lebensfreude, für weniger bekannte KünstlerInnen und junge Kreative, dem nach Kuratoren lechzenden Design-Establishment zum Trotz. Wir kennen unseren Faden, haben uns bewusst für ihn entschieden und ihn aufgenommen.

Ja, es ist wahr: Mit den etwa 1'500 Besuchern waren es gut doppelt so viele wie letztes Jahr und dreimal mehr Aufwand für die kleine Gruppe hier am Ort: Maria, Silvan, Ernst und ich und alle die vielen Helferinnen und Helfer, die da plötzlich auf dem Gelände standen. Es ist auch wahr, dass wir knapp 130'000 Franken budgetierten, von den Kantonen Thurgau und St.Gallen (!) Fr. 30'000.- erhielten und von anderer Seite noch etwa Fr. 4'000.- dazu. Es stimmt, dass Andreas Vollenweider auf die Gage verzichtete, das Ausstellungskässeli auf der Treppenstufe manchmal zum bersten gefüllt war (freiwilliger Eintritt) und wir so auf insgesamt etwa Fr. 11'000.- sogenannter "finanzieller Eigenleistung" blicken dürfen, gekoppelt mit der verbleibenden Eigenleistung aus Kopf, Herz und Hand, im Umfang von also mindestens Fr. 85'000.-. Tausende geleisteter Stunden Freiwilligenarbeit. Alle Unkenrufe Lügen strafend: Die Stiftung Komturei hat dieses ganze Unternehmen nicht finanziert.

Und genau in dieser Zeit gibt es solche, die eine sichtbaren Fortschritt reklamieren. Wo schauen die hin, welche Brille haben sie auf? Fassadenblick und keine Ideale. Wir aber haben welche. Wir haben hingeschaut und danken nun für den unermüdlichen Einsatz aller, für ein Projekt, welches Zukunft schafft, da die Gegenwart ja ohnehin schon (schlecht und recht) verwaltet wird. Da braucht es uns nicht auch noch, denn das unterstützen wir schon mit unseren Steuern.

So blicken wir müde und zufrieden (selbstkritisch natürlich auch) zurück auf diese intensive Zeit. Sie ist ein weiterer Beitrag, das Innenleben der Komturei umzukehren und in ihr neues Leben zu wecken, welches in Zukunft seinen Einfluss auf die Umgebung haben wird.

Das letzte Wort sei: DANK - nur dieses, aus aller Tiefe und überall hin.


20. August - Jam-Session-Night:
Endlich wieder eine warme Nacht und in der Komturei eine Jam-Session-Night. Wie erwartet, nicht der grosse Publikumsansturm. So um die 60 Leute schlängelten sich in diesen Stunden ein und aus. Viele Musiker aus der Gegend und Berufsmusiker aus Zürich und gar aus Deutschland waren dabei. Einige jünger, einige älter und alle Richtungen waren vertreten, von Klassik über Jazz, bis hin zum Rock. Was mit Blues begann, durchschritt verschiedene Stadien, laute und leise, um dann ziemlich ausgelassen zu enden, als die Jüngsten der Szene am späten Abend das Zepter übernahmen. Ein Wermutstropfen aber bleibt: Wir hatten es unterlassen, die Jam-Session aufzuteilen in einen Abschnitt mit und einen ohne Verstärkung. So kamen hervorragende Musiker mit akustischen Instrumenten praktisch nicht zum Zug. Das werden wir ändern, bzw. nachholen ...


19. August - Thurgauerzeitung Leserbrief A. Fahrni:
Noch gibt es sie, jene Menschen, die nach dem ungetrübtem Blick auf eine Situation, frei und vernehmlich sagen, was andere nicht auszusprechen wagen: lesen

19. August - Wiler Zeitung /Tagblatt Medien: Artikel von Mario Fuchs mit einer Gegenüberstellung der Ansichten von Gemeindeammann Roland Kuttruff und jener der Stiftung zur Lage der Komturei. Wobei mindestens die Stiftung ihre aktuellen Fakten und Konzepte kennt und über den Mut verfügt, ungewöhnliche Wege zu gehen: lesen

17. August - Jamsession-Night am Freitag, 20. August: Nach dem Erfolg mit dem Kunstrummel am letzten Wochenende, für den wir uns bei allen Künstlerinnen und Künstlern bedanken, fiebern wir dem letzten "unüberschaubaren" Anlass des TATORT KOMTUREI entgegen: Der Jamsession-Night. Ein Blick auf unsere Teilnehmerliste verspricht einen Genuss, an dem man sich aktiv oder passiv beteiligen kann.
Mehr dazu im Programm.

17. August - Tagblatt-Medien Ostschweiz: Artikel von Michael Hug über Steff la Cheffe am TATORT KOMTUREI: lesen

17. August - Thurgauer Zeitung:
Erneuter Artikel über die Stiftung Komturei. Diesmal differenzierter, wofür wir dankbar sind: lesen.  Dennoch einige Worte:

Die Zinsen "fressen" natürlich nicht den ganzen Ertrag, sonst könnten wir noch heute einpacken, schon bei der ersten Stromrechnung. Der aktuelle Stiftungsrat und die inzwischen vielen Beteiligten haben nie finanzielle Begehren an die öffentliche Hand gestellt, erwarten aber von der Politik, dass sie diese Arbeit estimiert und den Aktivitäten keine öffentlichen oder versteckten Hindernisse in den Weg legt.

Der Stiftungsrat ist sich seiner Verantwortung sehr bewusst, sonst hätte er beim Gegenwind, der ihn oft umweht, schon längst aufgegeben. Er weiss zudem, dass der Kanton in den vergangenen über 30 Jahren keine Lösung für die Komturei gefunden hatte, ebenso wenig die Gemeinde und auch kein Investor bereit war, an dieser Lage und mit diesen Auflagen seine Mittel zu riskieren. Er ist sich auch im Klaren darüber, dass die beteiligten Parteien, also auch Gegner, ein ungeordnetes Erbe aus fast 40 Jahren zurückliegenden Entscheiden ausfressen.

Nach den Erfahrungen in der Anfangszeit, hat der Stiftungsrat einen neuen, langsamen und aufwendigen Weg eingeschlagen, der bei konventioneller Betrachtung von aussen wenig Anklang findet, obwohl in der Schweiz hunderte Projekte so entstanden sind. Klein und fein von unten nach oben, mit viel Idealismus und Eigenarbeit, ohne ständig nach links und rechts zu schauen und es allen recht machen zu wollen. Dieser Weg trägt unserer finanziellen Realität Rechnung, verfolgt konsequent den Zweck der Stiftung und kann den geschichtsbedingten Ruf der Komturei verändern. Dies hat bereits dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen auf die Komturei eingelassen haben, obwohl hier nichts zu verdienen ist – im Gegenteil.

Bei den Stimmen der Stiftungsgegner fällt auf, dass sie zwar reaktiv kritisieren, aber keine Konzepte vorweisen. Und täten sie dies', dann wäre kaum eines dabei, welches wir nicht schon durchgedacht oder gar wirklich geprüft hätten. Der ehrenamtliche Stiftungsrat und sein Beirat sind gut besetzt und wir verfügen über alle notwendigen Fachkompetenzen. Wir sind mit der Komturei auch emotional sehr verbunden und unternehmen in der Kontinuität ihrer Geschichte alles, um ihr letztlich neue Ausstrahlungskraft zu bringen. Dabei interessieren uns nicht die vollmundigen Marktschreier, Trittbrettfahrer und politischen Winkelzüge, sonden jene Menschen, die mit anpacken wollen und es auch tun. Diese wachsende Gruppe von Menschen engagiert sich selbstlos für die Komturei und übernimmt damit die Verantwortung für ein kantonales und schweizerisches Kulturdenkmal. Menschen mit solchen Motiven verdienen Anerkennung und nicht  ständig Prügel zwischen die Beine.

Jedermann ist herzlich eingeladen, auf dem Forum dieser Seite seine Meinung zu hinterlassen oder eine Diskussion anzufangen.

16. August - Thurgauer Zeitung: In der Jugenbeilage "Mostindia" ein grosser Artikel über junge Menschen, die bei Mathias Frei lernen, wie ein Poetry-Text zustande kommt: lesen

16. August - erholt nach langem Schlaf: Und jetzt soll hier der Kunstrummel abgehandelt werden. Ein Speicherproblem. Kein hektischer Rummel war es, sondern viel Bewegung unter Gästen und Künstlern. Jeder suchte sich seinen Platz, entweder für seine Darbietung oder als Zuschauer. Auf dem ganzen Areal, draussen und drinnen, war Bewegung und nebenher zog das gesamte Publikum durch die Ausstellung. Soll ich Andy Guhls Sound kommentieren, in der Performance zusammen mit schmalz/stuhlmann? Oder die Jungen, die draussen lernten, wie Poetrytexte entstehen? War es der Einmannzirkusdirektor, der hoch in der Luft vielen den Atem raubte und zugleich ein Lachen in die Gesichter zauberte, vielleicht doch die Stützlibude mit ihrem umwerfenden Charme, die berührten Herzen bei den Lesungen, der fliehende Gefangene in seiner Dramatik, die verspielte Schuhperformance im offenen Schopf oder die vier jungen Wiler mit ihrem Actionpainting und experimenteller Musik, die nun spezielle Erwähnung verdienten? Allenfalls doch eher Steff la Cheffe mit ihrem elektrisierenden Gig, der das Publikum an sich fesselte und selbst den gehörgeschädigten Webmaster in der Komtureibeiz hielt? Ich weiss es nicht. Hundert Bilder purzeln wild durch meine Gedanken, gerade so viele Klänge und noch mehr kleine Randaufnahmen. Kleinere und grösser Begegnungen, zwei Tage Bewegung und Bereicherung vom Feinsten. Danke beiden Seiten, den Künstlern und den gegen 400 Gästen dieses Wochenendes.


15. August - Uff ... : Dieser Kunstrummel. Das war nun zuviel. Webmaster tilt und meldet sich morgen ;-).

14. August - Sensationelle Aufbereitung alter Enten: Es erscheinen zwei Artikel zur Antwort der Regierung auf die Interpellation Kuttruff vom letzten Jahr. Die Artikel sind schlechter als die Antwort der Regierung, daher tendenziös, und der Interpellant seinerseits ist unzufrieden mit der Obrigkeit. Der Webmaster wiederum fragt sich, ausdrücklich privat, welche emotionalen Komponenten notwendig sind, bis Menschen permanent genau auf das schiessen, was sie selber angerissen und dann aus der Hand gegeben haben. Nachlesen und Mitdenken erwünscht ... :-)
Artikel: St. Galler Tagblatt und Thurgauer Zeitung. Dazu die Antwort der Regierung auf die Interpelllation Kuttruff, welche ihrerseits HIER zu finden ist.

13. August - "Die sollen mal was Vernünftiges arbeiten ..." war seit jeher der Tenor der Banausen, wenn es um die Künste ging. Genau das, was seit jeher war, kann und darf Kunstschaffende nicht interessieren. Zumindest nicht so, dass es die Zukunft verstellt. Künstlerinnen und Künstler sind Wegbereiter, versuchen zu sensibilisieren, nehmen kollektive Stimmungen auf, konkretisieren und hinterfragen sie, versuchen die Wahrnehmung zu schärfen, Bewusstsein zu wecken, Wege aufzuzeigen. Dies geschieht in intellektuellen und oft auch in materiellen Bereichen, denn hier betreten sie oft ebenso neue Wege. 
Für den TATORT KOMTUREI haben die Beteiligten und Organisatoren tausende Stunden praktisch unentgeltlicher Arbeit geleistet. Wenn hochintelligente Menschen zu diesem Aufwand bereit sind, dann MUSS es um etwas sehr Wichtiges gehen. Um etwas, das sich über den Pragmatismus kaum fassen lässt, da es hauptsächlich mit der Vision einer neuen Welt einher geht. Das "stinkt" nach viel Arbeit und funktioniert nur mit der Triebfeder Leidenschaft. Ist es diese Leidenschaft, die dann wiederum jenen Neid erzeugt, der in thumber Stetigkeit zum Satz am Eingang dieses Eintrages führt?


13. August - Kunstrummelfieber: Am Wochenende vom 14. und 15. August findet in der Komturei der spontane "Kunstrummel" statt. Zusätzliche Künstlerinnen und Künstler präsentieren in kurzen Sequenzen ihre Aktionen und Programme. Wild durcheinander folgen sich der Einmann-Zirkus, Performances, der Boesner-Apero der neue Künstler zueinander bringen wird, Lesungen, Action-Painting, Poetry-Workshop für Jugendliche bis hin zum Konzert von Steff la Cheffe mit ihrer Band am Sonntag. Daneben viele kleinere und grösser Einzelaktionen wie die Hyde-Park-Ecke, wo jeder seine Rede halten kann, wenn er dafür sein Publikum findet. Ein TATORT-mässig durchmischtes Wochenende mit vielen Zufälligkeiten und wer noch Eigenes beisteuern möchte, hat bei uns eine Plattform dafür.
Infos: HIER oder Tel. 079 412 33 38

Das noch immer bewegliche Programm gibts: HIER

Die Namen: Samuel Hilbert, Nadine Bohse, Stefan Kreier, Natalie Hubler, Christina Dieterle, Mischa Eugster, François Diomaiuta, Joël Eugster, Flrian Kolb, schmalz/stuhlmann, Andy Guhl, Mathi Frei, Benedikt Wälder, Gerda Ruckstuhl, Susanna Oehninger, Nadine Wismer, Christoph Reichlin, János Stefan Buchwardt, Finn Jagd Andersen u.a.m.

12. August - Wiler Nachrichten: Bilderbogen zum Vollenweider-Konzert im Hof der Komturei Tobel: anschauen

10. August – Zwischentöne: Ja, die gibt es am TATORT KOMTUREI. Wenn unter der Woche nur 15 bis 30 Leute täglich die Ausstellung besuchen, dann ist Zeit für einen leichteren Gang, ohne die Hektik der Events. "Wohin mit den Stühlen" dominiert den visuellen Eindruck im Garten, Mäxel, das bluttrünstige Viech, erweist sich als friedliebender Leithammel einer Schafherde, Maria übt schon einmal für den nächsten Tatort, Gass entwirft die Tätowierung eines Kunden am Abend, Silvan verschandelt den Brunnen zum Kunstwerk, um so herauszufinden, welche Quelleitung gekappt wurde oder sitzt verträumt am Tisch und fragt sich, ob er hier bleiben soll oder doch weiter nach Hollywood und schliesslich unterbricht Freddy die Idylle, indem er, am Gras schneidenden Tim vorbei, ein Nachtessen für alle auf den Platz schleppt.


9. August - Artikel Wiler Zeitung / Tagblatt: Artikel von Michael Hug über das Vollenweider-Konzert: lesen

9. August - Artikel Thurgauerzeitung: Christof Lampart über das Konzert von Andreas Vollenweider in der Komturei am 7. August: lesen

9. August _ Thurgauer Zeitung, Jugendbeilage "Mostindia": Artikel über das bevorstehende Konzert von "Steff la Cheffe" am 15. August in der Komturei (siehe Programm): lesen

8. August - KOMTUREIBEIZ heisst die frühere Brauerei Komturei nach dem optischen Lifting des Lokals. Sie war einfach da, sang- und klanglos nahm sie im Rahmen des TATORT KOMTUREI ihren Betrieb auf und stand, samt Personal, einfach zur Verfügung. Kaum beachtet, obwohl man sich in ihr befand. Inzwischen hat sie die Feuerprobe schon hinter sich und im Rahmen der ersten Woche TATORT KOMTUREI und seiner Ausstellung schon gegen 900 Gäste gesehen. Die viele Arbeit hat sich gelohnt. Aus der Initiative einiger Mitglieder des Vereines Komturei Tobel ist ein Treffpunkt gewachsen, auf dessen Zukunft wir gespannt sein dürfen. Der nun farbig verspielte Raum, mit Kitsch und Stil unter einem Dach und von Künstlern gemalten Tischplatten, hat schon jetzt seine Einmaligkeit gewonnen und unterstreicht die Absicht der BetreiberInnen, einen Raum für buntes Leben in allen Farben des Regenbogens anzubieten. Heute wurde die KOMTUREIBEIZ mit einem schlichten Brunch eröffnet und Samuel Hilbert sorgte mit seinen Cello-Improviationen für einen weiteren, sehr intimen Akzent im derzeitigen Leben in der Komturei.
Die zukünftigen Öffnungszeiten sind der Webseite des Vereines zu entnehmen (Link oben im Text). Ebenso die Kontaktdaten, wenn jemand in der Komturei den Rahmen für einen eigenen Anlass sucht.


7. August - Andreas Vollenweider zu Gast beim TATORT KOMTUREI.
Nun war er also hier, im Hof der Komturei, der weltbekannte Musiker und etwas unbekanntere Erzähler, in fast privatem Rahmen. Solo gespielte Musik mit Tiefen und Erzählungen mit blitzendem Schalk in den Augen. Ein Andreas Vollenweider, den in dieser Weise bisher nur wenige kannten, erzählte Geschichten aus seinem Leben, die zu Vorlagen seiner Musik wurden. Er führte sein Publikum leise, spannend, zeitverloren durch die Abenddämmerung in die Nacht. Andreas Vollenweider überliess dem TATORT KOMTUREI, somit allen beteiligten Künstlern, den gesamten Erlös des Abends und unterstützt so deren Engagement für Kultur und Zukunftsideen. Andreas, herzlichen Dank für beides: Für die Berührung durch deine Kunst und für die grosse materielle Hilfe. Dank auch Dir, Hanspeter Ehrsam, dem sensiblen zweiten Musiker am anderen Ende der Kabelstränge :-).
Da schon einige fragten, wer denn dieser Webmaster sei: Auf dem ersten Bild links ist er am rechten Rand zu sehen.


6. August - bei Radio Top Online
erscheint ein kleiner Artikel zu Andreas Vollenweider am TATORT KOMTUREI (lesen) mit einem Link zum gesendeten Interview mit dem weltbekannten Schweizer Musiker (hören)

6. August - Ruhe vor dem schönen Wetter oder doch dem Sturm?
Neugieriges Warten und Vorbereiten auf den Samstag mit Andreas Vollenweider. Die Bühne steht, das Licht kommt noch, Silvan zwischen Berserkern und Feintuning, Freddy, Tim und Hanspeter schleppen Fenster, die Beizer stapeln, um morgen zu entstapeln und schmalz/stuhlmanns Figuren schaukeln aufgeregt im Baum und freuen sich auf einen schönen Abend, während Myself mit lädierten Knien vor seinem Computer klebt und das hier zum Besten gibt.


5. August - Tagblatt:
Artikel über Andreas Vollenweider am TATORT von Michael Hug. lesen

5. August - nach-, vor- oder hinterhergedacht? Die Organisation des TATORT KOMTUREI ist aufwendig. Spontaneität und eine gewisse Unberechenbarkeit sind Absicht. Eine straffe Organisation würde die Arbeit erleichtern, hätte aber ihren Preis. Der TATORT würde eher elitär, verlöre seinen wilden Geist, sein die Generationen verbindendes Element und die Begegnung von "Newcomern" mit "arrivierten" Kreativen. Genau das ist aber seine Stärke und macht ihn in seinem lebendigen Charme unverwechselbar. Dafür nehmen wir den doppelten Aufwand in Kauf. So gesehen sind der Kunstrummel und die Jam-Session-Night wie Tatorte im TATORT (siehe Programm). Sie bergen in der kleinsten Einheit, dem Teilevent, das gleiche Risiko wie der grosse Rahmen TATORT KOMTUREI. Für die Veranstalter ein unabsehbarer Seiltanz. Wer wird kommen, wie werden die Produktionen sein, rutschen wir ab oder starten wir damit durch? Dieses Risiko muten wir auch dem Publikum zu. Bisher hat sich dieses immer eingelassen und das Anliegen verstanden: Denken und Handeln ohne Zweck macht Sinn. Es verhilft zu Visionen und Entwürfen. In einer zweckorientierten, zunehmend sinnentleerten Welt ist neues und anderes Denken kein elitärer Luxus, sondern reine Notwendigkeit.

3. August - ein ruhiger Tag mit etwa 20 Besuchern. Zeit zu verweilen, zu reden, neue Menschen kennen zu lernen und einige Bilder hier ins Album zu kleben (v.l.n.r.): Noch ein Foto von der Feuerperformance ... einfach, weil's schön ist. Dann eines darüber, was passiert, wenn sich Stefan Kreier in den Kopf setzt, den Hütedienst am Tor zu übernehmen. Carlos Mejia und Simon Prades (dieser ist von ihm) haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Tische in der Komtureibeiz zu malen - das gibt Tische, die's eben nur in der Komtureibeiz gibt (sie sind zu haben). Und Bruno brachte den Fluss der Dinge mit seinen TV-Aufnahmen durcheinander, gespickt mit spannenden Gedanken und Sichten, während Jürg Schmid seinen eigenen TATORT-Beitrag und jene aller anderen für die Abschlussdokumentation fotografierte.


2. August - Thurgauer Zeitung:
Grosser Artikel von Barbara Fatzer
zur Vernissage: lesen

2. August - Thurgauer Zeitung: Jugendbeilage "Mostindia" der Thurgauer Zeitung. Artikel und Aufruf zu Poetry-Slam-Workshop während des Kunstrummels am TATORT KOMTUREI: lesen

2. August - Wiler Zeitung: Artikel von Michael Hug zu TATORT: lesen

1. August - Feuerperformance Silvan Kappeler: Nein, das hatte sie noch nie gesehen, die alte Tante Komturei. Wild drehende, feuerspuckende Räder, Inferno in luftiger Höhe, ein Velocipede mit Raketenantrieb, brennende Blätter die nicht verbrannten und dann Schriften trugen, dazu Klaviermusik, ein Riesenfeuer auf Säulen, einem Tempel gleich, mächtig und zerfallend im selben Atemzug. Und als im Feuer magischgrün glühend "TATORT" geschrieben stand, griff sie nach dem Taschentuch, wischte sich die Reuetränen ihrer Geschichte aus den Augen und sog ein wenig dieser Freude in sich auf. Endlich.
Silvan Kappelers Feuer-Performance wäre ein besseres Märchen wert als dieses, aber es würde zu lange. Man hätte die Bilder festhalten wollen. Sie zerfielen unwiederholbar in der Nacht, den Regentropfen, in den vielen tief berührten Menschen, die ein paar Minuten Kinderaugen hatten.
(Performance: Silvan, Piano: André Desponds und Freddy Fässlers helfende Hände)


31. Juli - VERNISSAGE:
Gegen 300 Gäste besuchten die Vernissage des TATORT KOMTUREI, bevölkerten das besonnte Gelände, versammelten sich in der neuen Komtureibeiz, zogen durch die grosse Ausstellung in fast allen Räumen der Komturei. Auffallend viele Junge Leute waren dabei, die sich, neben den Werken der Älteren, für jene ihrer gleichaltrigen Freunde interessierten. Ein Redner, der offensichtlich den meisten KünstlerInnnen aus dem Herzen sprach, von den Schwierigkeiten bei der Finanzierungssuche und dass wir materiell mehr auf eigene Beine zu stehen kommen müssten. In den TATORT wurden wohl tausende Stunden investiert - allein seitens der Organisationsgruppe dürften es um die 1500 sein, KünstlerInnen noch nicht eingerechnet. In vielen Antragsformularen wird die Frage nach der Eigenleistung gestellt. Eine Frage mit zynischem Beigeschmack, wenn man auf die viele Arbeit für diesen Anlass schaut, bei dem sich alle mit einem mehr oder weniger mikroskopischen Anteil am möglichen Überschuss werden zufrieden geben müssen. Es sein denn, sie verkauften eines ihrer Werke. Der Überschuss des TATORT wird, unabhängig vom persönlichen Aufwand, unter allen Beteiligten zu gleichen Teilen aufgeteilt.
 
Wir freuen uns, dass dieser TATORT so viele spannende Projekte gebracht hat, von so vielen Menschen unterstützt wurde, unsere Youngsters Freddy, Gregor und Tim überall anpackten und halfen, uns hier auf dem Gelände über Wasser zu halten ... und dafür gibts heute Abend ... Silvans Feuerzauber ...


30. Juli - Verwechslungen: Trotz den struben letzten Stunden bis zur Vernissage am 31. Juli, hier eine kurze Differenzierung darüber, wer in der Komturei aktiv ist.
So lassen sich zukünftige Verwechslungen vermeiden: In der Komturei wirken inzwischen drei Körperschaften, die sehr eng zusammenarbeiten, alle am gleichen Strick ziehen und daher oft schwer auseinander zu halten sind: Der Verein Komturei Tobel, welcher kleine Anlässe organisiert und die neue Komtureibeiz betreibt. Die Stiftung Komturei Tobel, Eigentümerin der Liegenschaften. Sie versucht die Komturei um die Klippen zu schiffen. Derzeit mehr mit Inhalten als mit gemalten Fassaden. Und nun auch der Verein TATORT KOMTUREI, welcher in eigener Regie als Künstlerinitiative, über einen Ausschuss, den TATORT KOMTUREI eigenverantwortlich organisiert. Und: Alle helfen allen. (bw)

29. Juli - Zu-Fälle: Zufälle durchziehen unser Leben mehr als wir denken. Das gilt in allen Bereichen des Lebens. Also sind sie auch ein Teil des TATORT's. Da steht in einem Gang, ausserhalb des Konzeptes, das ganze Rüstzeug, um sich eine Glatze zu schneiden. Oder in der Wohnung der Grafikklasse steht der Webmaster unvermittelt vor einem nicht angemeldeten Werk zweier junger Künstler, die nicht dazu gehören. Jetzt gehören sie dazu. Dann schleppen TATORTkünstler schnaufend zusätzliche Werke an, die den Kunstrummel bereichern werden. Und Maria Fässler lud uns einmal zum Essen ein, denn es sollte eine Art Turnus daraus werden: nun sitzt die TATORT-Crew dort täglich zu Tisch. Ein unschätzbarer Beitrag, vorallem in diesen letzten zwei Wochen vor dem TATORT. Herzlichen Dank Dir, Maria, und danke den anderen Deiner Familie für die Geduld, dauernd am eigenen Tisch mit Gästen zu sitzen. Morgen findet die die Generalprobe statt ... um dem Zufall aus dem Wege zu gehen. Er wird uns während der Ausstellung seine Schnippchen schlagen ...


29. Juli - Markus Eugster hat uns eine Doku gemailt, zur Arbeit seiner St.Galler Grafikklasse in der Wohnung des Haupthauses: anschauen 

28. Juli - Anzeiger Ostschweiz: grosser Artikel von Katja Niederöst (lesen) und eine zweite Fassung mit kleinen Abänderungen bezüglich des Veranstalters (nur Text: lesen)

25. Juli - BIENENSTOCK:
Bei der Kerngruppe auf dem Platz beginnen die Nerven blank zu liegen und Müdigkeit stellt sich ein. Ein dreimal grösseres Arbeitspensum als letztes Jahr, bei unveränderten vier Beteiligten am Ort, sorgt für permanente 16-Stunden-Tage. Man wird kurz angebunden - freut sich aber doch: Es ist nicht mehr TATORT machen, es ist TATORT sein mit der ganzen innewohnenden Dynamik. Diejenigen die kurz vorbeikommen, finden sich wirklich ein, oder sie finden sich nicht ... der "Apparat" läuft gnadenlos und findet sein Ziel am 31. Juli ... in Form der Vernissage. Der TATORT KOMTUREI ist ja eine KünstlerInnen-Initiative. Wir leisen Schaffer hier, müssen realisieren, dass es in Zukunft schwieriger sein wird, neben alledem auch noch ein eigenes Werk auf die Beine zu stellen. Kleinere Sachen haben wir zugunsten des Ganzen alle schon aufgegeben. Der Druck ist gewaltig. Dieser Text möge ein wenig als Entschuldigung für den Webmaster gelten, der hier weit weniger am Plaudern ist als letztes Jahr, denn um drei Uhr in der Frühe würde es nur noch ein Gestammel ... :-)


24. Juli - Thurgauer Zeitung: Grosser Artikel in der Thurgauer Zeitung inkl. Interview mit Andreas Vollenweider: lesen

Ein kleiner Kommentar von mir, als dem derzeitigen "Gesicht des TATORT KOMTUREI". Ich lege sehr grossen Wert darauf, festzuhalten, dass die Organisationsgruppe für den TATORT KOMTUREI aus sechs Menschen besteht, die alle in verschiedenem Masse involviert sind: Maria Fässler, Barbara Bär, Rahel Müller, Ernst Mutti, Silvan Kappeler und ich, Benedikt Wälder. Wir funktionieren als Ausschuss der ganzen Künstlergruppe und ziehen die Fäden - jeder da, wo er seine Kompetenzen hat. In der letzten Vorbereitungszeit kommen immer mehr Menschen dazu, die sich in mannigfacher Weise auf den Dampfer schwingen und, naja, eben Dampf machen :-).

22. Juli - Tagblatt: Artikel von Michael Hug über den TATORT - mit einem Kommentar des Webmasters: lesen

22. Juli - VASISTAS: Ein Höhenfeuer in der Tiefe, die Tiefe eines Höhenfeuers, ein druidischer Scheiterhaufen oder Silvans Flammenfantasien in der Vorstufe der Beschaulichkeit?
("Vasistas" ist ein korrektes französisches Wort deutschen Ursprunges und ich werde es der nächsten TATORT-Vorbereitungsgruppe als Leitgedanken für 2011 vorschlagen ... :-).


22. Juli - Artikel Wiler Nachrichten:
Ganzseitiger Artikel in den Wiler Nachrichten in der Grossauflage. Mit Hinweis auf Titelblatt und Balken mit dem gesamten Programm (im Archiv nur Textteil): lesen


20. Juli - Und dann ...
kommen sie immer mehr und leicht nervöser als vorher: Bauen, malen, montieren Skulpturen, erdenken Installtionen, mähen Gras, schleppen Holz und anderes Material. Menschen kommen und gehen und hinterlassen ihre Spur. Derweil andere verdutzt vor der Komturei stehen, mit den Händen in den Taschen, und sich danach erkundigen, wann die Fassade endlich gestrichen werde. Dann maulen sie, drehen sich um und gehen, denn sie wüssten, was zu tun wäre: Aber eben, sie haben ja die Hände in den Taschen und können nichts tun.


20. Juli - Visionen zwischen den Dingen:
Bruno Steiger hat seine Eisenplastik am Eingang der Komturei aufgestellt. Nun stehen, mit jener von Urs Fritz, zwei metallene Kunstwerke vor der Komturei und werfen Fragen auf, zeigen leise, regen an und verändern die Sicht auf gewesene und zukünftige Zeiten in der Komturei.


17. Juli - TATORT - Ort der Taten ... nicht nur: Zunehmend bevölkern Künstlerinnen und Künstler die Komturei. Kleine und grosse Ateliers, Wirkungsorte und viel Konzentration breitet sich auf dem ganzen Gelände aus. Manches entsteht spontan, anderes würgt sich mühsam in das Leben. Dazwischen Diskussionen um Kunst und ihre soziale, kulturelle und politische Aufgabe oder einfach Austausch wie schon letztes Jahr. Aber auch immer wieder Suche nach einem speziellen Nagel, einem Stück Holz, erledigen der tausend Dinge, die einen solchen Anlass begleiten und sei's nur, "diese ver... Eismaschine macht immer noch mehr kaltes Wasser als Eiswürfel ..." oder das Beheben eines viertägigen Computer-GAU's, natürlich genau zu richtigen Zeit ...


17. Juli - 
Kurzer Artikel im St. Galler Tagblatt mit den wichtigsten Ereignissen am diesjährigen TATORT KOMTUREI: lesen


9. Juli - ROCK IM KNASCHT ... kann es werden, wenn einer seinen 20. Geburtstag feiert und ein anderer seinen Lehrabschluss. Viele junge Menschen und ein paar mit grauen Haaren verbachten den Abend in der halberneuerten Komtureibeiz und im Hof der Komturei mit den drei Bands ECHOLOT, MONO CIRCUS und FRANKY FOUR FINGERS. Für uns nicht irgend ein Anlass, sondern ein wichtiger, neuer Akzent mit Zukunft. Dazu eine Art Generalprobe für die Komtureibeiz.


1. Juli - Aufbrüche
(TATORT KOMTUREI): Unauffällig baut sich in der Komturei ein bewegter Sommer auf. Der TATORT KOMTUREI hat still begonnen mit der Grafikerklasse 1A von der Schule für Gestaltung St. Gallen. Mit Markus Eugster (OHM41) haben sie die ehemalige Verwalterwohnung während zwei Tagen bearbeitet. Erste Spuren sind gelegt, Fingerprints deponiert.
Der TATORT KOMTUREI bietet jungen Menschen die Möglichkeit, ein erstes Mal die Luft einer öffentlichen Kunstveranstaltung einzuatmen, an der sie selber beteiligt sind. Einige von ihnen werden in einer neuen Generationen von Künstlerinnen und Künstlern für neue Impulse sorgen. Da auch die "etablierten" TATORT-Beteiligten einst an dieser Schwelle standen, schufen sie jungen Freunden diesen Raum für ihre Experimente. Auch das ist TATORT KOMTUREI!


1. Juli - Umbrüche
(Komtureibeiz): Die Neugestaltung der Komtureibeiz nimmt Formen an und die Beteiligten versinken inzwischen fast in den Details, die noch erledigt werden müssen. Zugleich kümmern sie sich um den zukünftigen Betrieb. Es wird viele attraktive Angebote brauchen, um ein Lokal an dieser Lage bleibend zu beleben. Die technischen Voraussetzungen stehen und erlauben verschiedene Nutzungen. Es wird weitere engagierte Menschen brauchen, welche der neuen Komtureibeiz auf die Beine helfen. Darum wird der Verein in diesen Wochen sehr viel tun, um neue Mitglieder zu gewinnen.


16. Juni:
Einige Nachrichten zur Aktualität in der Komturei:

Der TATORT KOMTUREI, interdisziplinäres Kunstfestival in fünf Jahreskapiteln, öffnet seine Tore dieses Jahr den Kreativen am 12. Juli für ihre Arbeiten. Nach der Vernissage am 31. Juli sind die etwa 50 Werke bis zum 22. August in der Ausstellung zu sehen.
42 KünstlerInnen nehmen am TATORT KOMTUREI teil, darunter Namen wie Olaf Breuning, HR Giger, Andreas Vollenweider, Steff la Cheffe u.a.m.
Wer helfen möchte findet Kontakt zum TATORT KOMTUREI über MAIL.
Link zum TATORT KOMTUREI und zur EVENTSEITE der Komturei (Programm)

Die seit einigen Monaten verwaiste "Besenbeiz" wird zur "Komtureibeiz" unter der Regie einer Betriebsgruppe aus dem Verein Komturei Tobel. Verfolgt wird ein Konzept, welches sich einerseits an Familien richtet, anderseits kulturelle Aktionen einschliesst und einen Bar-Betrieb. Dies alles wird mit einem sehr niedrigen Budget realisiert und viel Eigenarbeit. Mehr Informationen folgen. Öffnungszeiten im Rahmen des TATORT KOMTUREI sind auf der EVENTSEITE zu finden

Die Stiftung verkauft ein ca. 1'500 qm grosses Stück Bauland. Es liegt auf einem ganztägig besonnten Hügel und ist zu einem interessanten Preis zu haben. Wir würden uns über freundschaftliche Nachbarn freuen :-). MAIL

16. Januar: Thurgauer Zeitung - weshalb die Stiftung die Traube nicht vermieten wollte: lesen

03. Januar: Onlineausgabe Thurgauer Zeitung. Leicht verspäteter Artikel zum Inhalt unseres Eintrages vom 19. Dezember weiter unten: lesen

31. Dezember: Jahresrückblick Thurgauer Zeitung. Erwähnt ist, dass die Komturei zum "Ärger der Regierung" das Haus Traube nicht an den Kanton vermietet hat und das Kunstfestival TATORT KOMTUREI: lesen
Kommentar: Dazu siehe Eingangsseite auf www.kreuz-tobel.ch

29. Dezember: Neuer Artikel mit altem Thema ;-) im Tagblatt: lesen

Kommentar: Kein Kommentar. Denn die Stiftung profiliert sich nicht auf Kosten anderer, obwohl sie dafür gut dokumentiert wäre. Sie konzentriert sich darauf, ihre eigenen Probleme zu lösen und ihre Freunde auf dem Laufenden zu halten.

23. Dezember: Und zu Weihnachten noch ein Leserbrief in der Thurgauer Zeitung von Robert Borer aus Tobel: lesen

Kommentar: Den historisch interessierten Webmaster fasziniert in diesem Leserbrief vorallem die Aussage:

... "Es sei daran erinnert, dass der Kanton 1807 bei der Übernahme der Komturei nicht nur viele Ländereien bis nach Wängi hinunter übernahm, sondern erst noch einen Barbetrag von gegen 400.000 Gulden kassierte, was heute einem zweistelligen Millionenbetrag entspricht. Es sei auch daran erinnert, dass der 1803 neu gegründete, aber mausarme Kanton Thurgau den ganzen Aufbau einer funktionstüchtigen Verwaltung mit dem Geld aus der Komturei finanzierte" ... quod erat demonstrandum

Der Webmaster erinnert sich an den öffentliche Wunsch einzelner Honoratioren, die Komturei möge dem Staat gegenüber mehr Dankbarkeit zeigen. Zugleich wagt er erneut einen Seitenblick auf die immens viele Gratisarbeit und die schlaflosen Nächte seines Stiftungsrates, der keine Mühe scheut, um diesem Ort und seiner Geschichte gerecht zu werden. Von den vielen engagierten Helfern ganz zu schweigen ...

19. Dezember: Die Komturei stösst allerorts zunehmend auf Interesse. Die Thurgauer Zeitung berichtet in einem Artikel am 19. Dezember, dass der Gemeindeammann von Tobel und Kantonsrat, Roland Kuttruff, zusammen mit 52 Unterzeichnern, eine reichhaltige Interpellation zum Thema Komturei eingereicht hat. Zum besseren Verständnis legen wir hier die folgenden Unterlagen auf:
Mit Datum des 16. Dez. 2009:
1: "Antrag gemäss 52 GOGR "Bericht zur Aufsicht über klassische Stiftungen"
2: "Interpellation "Steuergelder in der Stiftung Komturei Tobel".
3: Und ein Auszug aus dem Protokoll 2005 des Grossen Rates des Kantons Thurgau, in dem er die Alimentierung der Stiftung berät.

10. Dezember: Grösseres Interview in den Wiler Nachrichten zur Komturei, ihrer Situation und ihrer Beziehungen zur Politik: "Sturm im Wasserglas": lesen

9. Dezember: Leserbrief zur Komturei in der Thurgauer Zeitung: lesen

Kommentar des immer noch moderat gereizten und daher etwas vorlauten Webmasters: Er freut sich über die Zuschrift. Es gibt zum Glück auch Leute, die nicht von Stürmen im Wasserglas leben und lieber genauer hinschauen und hantieren, anstatt zu lamentieren. Chapeau!

8. Dezember: In der Thurgauer Zeitung erscheint erneut ein Artikel zur Komturei. Darin werden auch Politiker befragt.  lesen

Kommentar: Manche Antworten erstaunen, denn wir wollten weder Geld vom Kanton, noch hatten wir andere Forderungen. Wir haben lediglich ein Haus nicht vermietet, für das wir eine eigene Verwendung haben.
Bei den Wortwechseln jetzt und in der Vergangenheit fällt mir auf, wie selektiv die Wahrnehmung gegenüber der Komturei ist, obwohl wir ständig kommunizieren. Die öffentlichen Fragen werden visionslos aus der Vergangenheit heraus gestellt, und kaum aus der Gegenwart. Wir unserseits müssen aber nach vorne schauen. Der zum Teil neue Stiftungsrat unternimmt alles, um Hindernisse aus dem Weg zu räumen und trägt die heikle Verantwortung im Interesse des Kantons, der die Liegenschaft 30 Jahre lang leer stehen liess. Die Stiftungsräte leisten ehrenamtlich aussergewöhnlich viel Arbeit und agieren mit maximaler Offenheit und Flexibilität, um die soziale und kulturelle Verantwortung dieses Platzes mit den wirtschaftlichen Begebenheiten in Einklang zu bringen. Dabei ist ein Freundeskreis entstanden, der zusammen mit der Stiftung die Grundlagen für einen erneuten, tragfähigen Aufbau erarbeitet. Der Verein Komturei und die Stiftung sind zusammen gerückt und der Verein entwickelt immer mehr Aktivitäten auf dem Areal. In der aktuellen Situation der Stiftung stehen die Inhalte und die Belebung der Komturei im Vordergrund, erst dann sind wir wirklich legitimiert, uns um die Fassaden zu kümmern und wieder finanzielle Risiken einzugehen. 
So. Diese paar Zeilen waren mir ein Anliegen, schliesslich bin ich hier in Tobel Tag für Tag mit diesen Begebenheiten unterwegs.
Der ebenfalls gratis arbeitende Webmaster (Benedikt Wälder)


6. Dezember: Das diesjährige Komtureiprogramm, gespickt mit Anlässen verschiedenster Art, schloss mit der Chlausfeier des Vereins im Webereisaal. Eine Chlausfeier, in der sich der Darsteller Oliver Kühn (Theater Jetzt) vom Chlaus zum Darsteller wandelte mit Teilen des Programmes "Karibische Weihnacht". Eine verzweifeltlustige Geschichte zwischen Akkordeon (Nando Betschart) und Sprache, charmant, frech, leisemutigängstlich, Verschmitztheit mit einem Hauch Nachdenklichkeit. Wir hatten nur ein kleines Publikum, welches den Abend aber sichtlich genoss und mit Applaus nicht sparte.

Die Stiftung nimmt diesen Augenblick wahr, um dem Verein Komturei und seinen Exponenten, allen voran Maria Fässler, für den insgesamt gewaltigen Einsatz für die Komturei zu danken, für die offenen Sonntage, die Film- und Adventabende, die Aufräumaktion von Paul Buchmann und die grosse Hilfe beim Tatort Komturei. Wir freuen uns sehr, dass Verein und Stiftung immer mehr am selben Strang ziehen und zwischen den beiden Körperschaften nun ein Umgang entsteht, der von Gemeinsamkeit und Vertrauen geprägt ist. MERCI.

5. Dezember: Artikel in der Thurgauer Zeitung. "Regierung ist besorgt" bezüglich der Komturei (und der Webmaster enthält sich eines Kommentars): lesen

4. Dezember: Artikel in der Thurgauerzeitung bezüglich der Absage des Stiftungsrates an den Kanton, diesem das Haus Traube für ein Durchgangsheim zu vermieten. lesen
Kommentar zum Artikel: Der Entscheid der Stiftung ist verbindlich.

3. Dezember: Bezugnehmend auf den Artikel in der Thurgauer Zeitung vom 28. November (siehe unten) teilt der Stiftungsrat nach seiner Sitzung vom 2. Dezember mit:

Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 2. Dezember 2009 fünf Planvarianten geprüft, mit denen die noch immer nicht ganz abgebauten Altlasten der Stiftung zu meistern wären. Er hat sich einstimmig für jene Option entschieden, in der sich die Stiftung aus eigener Kraft aus ihrer heiklen Situation befreien will. Sie berücksichtigt die Anliegen der direkten Umgebung und des weiteren Umfelds der Stiftung und schafft den notwendigen Handlungspielraum für die verfolgten Projekte und langfristigen Optionen. Die Stiftung ist finanziell schwach, in ihren Inhalten und Perspektiven ist sie es nicht. 

Der Plan sieht einen Landverkauf zur finanziellen Stärkung vor, jedoch keine Vermietung der Liegenschaft "Traube" an den Kanton. Damit wird das Durchgangsheim für Asylsuchende nicht auf das Gelände der Komturei zu stehen kommen, was jene Tobler beruhigen dürfte, die sich besorgt per Telefon oder Mail an die Stiftung gewandt haben. 

Der Stiftungsrat bewegt sich nach wie vor auf einem steinigen Weg. Aber die bescheidene Art die seit einem Jahr eingeschlagen wurde, zeigt nun die ersten Früchte. Immer mehr Freunde aus einem sehr weiten Umfeld verbinden sich mit der Komturei und sind bereit, sich nicht nur inhaltlich, sondern auch materiell an einzelnen Projekten der Stiftung zu beteiligen. Diese Hintergrundstrukturen der Stiftung Komturei sind besser und vernetzter denn je.

29. November: Nach einer Materialschlacht der schnellen Art, denn die Vormieter hatten auch Steckdosen und andere wichtige Installationen mitgenommen, fand am Sonntagabend im Webereisaal der Komturei der erste diesjährige Adventanlass des Vereins Komturei statt. Feuer, Kerzen, Glühwein, Würste, Suppe und Kuchen verhalfen zu Wärme. Die Aufführung des Theaters Bilitz mit Verena Bosshard und Agnes Caduff wärmte nicht weniger und sorgte für jene dichte Stimmung, die für die Vereinsanlässe immer typischer wird. Der nächste Anlass findet am 6. Dezember statt, zeitgleich mit dem Weihnachtsmarkt im Dorf. Der etwas andere Samichlaus in der Komturei ist ein besinnlicher Gegenpol zum immer nervöseren Adventtreiben. Mehr auf der Webseite des Vereins: klick
(Und: Sorry, der Fotograf hatte, Spülbecken, Stecker und Kabel im Kopf, seine Kamera vergessen :-)

28. November: Nun erscheint der angekündigte Artikel in der Thurgauerzeitung zum Thema Durchgangsheim. Die Stellungnahme des Stiftungsrates gleich da unten. lesen

27. November: Artikel Thurgauer Zeitung (Notiz)

An der Gemeindeversammlung in Tobel hat Gemeindeammann R. Kutruff mitgeteilt, dass der Kanton das zur Stiftung Komturei gehörende Haus zur Traube kaufen möchte, um darin ein Durchgangsheim für Asylbewerber einzurichten.

Der Stiftungsrat wird sich an seiner Sitzung im Dezember mit dieser und anderen Nutzungsvarianten auseinander setzen. Er wird dabei die inhaltlichen, wirtschaftlichen und politischen Folgen der verschiedenen Varianten abwägen. Dies unter Berücksichtigung der eigenen Pläne der Stiftung für die nächsten Jahre und mit Blick auf die Kompatibilität mit ihrem Netzwerk und der Umgebung der Komturei.
(bw)